DTM: Vorschau Brands Hatch 2012

Mai 18th, 2012 | Posted by Sven in DTM - (0 Comments)

Für die DTM Piloten geht es an diesem Wochenende nach Brands Hatch, wo auf dem Indy Kurs das nächste Saisonrennen stattfinden wird. Kann Audi endlich zurückschlagen?

(C) motorapidoracing.com

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Das dritte von insgesamt zehn Saisonrennen findet auf dem Traditionskurs von Brands Hatch statt. Gefahren wird auf der 1,929 Kilometer langen Indy Variante und damit ist es auch die kürzeste Strecke im aktuellen Rennkalender. Bei bisher sechs Veranstaltungen in Brands Hatch konnten Audi und Mercedes jeweils drei Rennen gewinnen. Einen Favoriten auszumachen wird also nicht leicht.

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Der NASCAR Sprint Cup trägt an diesem Wochenende das All-Star Rennen in Charlotte aus. Ein großes Preisgeld anstatt Meisterschaftspunkte gibt es für die Teilnehmer an zu gewinnen.

Das Sprint All-Star Rennen wird bereits seit dem Jahr 1985 ausgetragen. Die erste Ausgabe gewann damals ein gewisser Darrell Waltrip und gewann durch den Sieg 20.000$. Nur zum Vergleich: Der Sieger des letztjährigen Rennens Kurt Busch gewann 1.028.309$ und um eine ähnliche Summe dreht sich das Ganze auch in diesem Jahr wieder. Da es nicht um wertvolle Meisterschaftspunkte geht, dürfen wir uns auf richtig tolles Racing freuen. Gefahren wird auf dem 1,5 Meilen Oval in Charlotte. Somit ein Heimrennen für alle Teams, denn die Meisten haben ihre Shops rund um Charlotte verteilt. Dies ist auch schön für alle Teammitglieder, denn die können fast alle endlich mal wieder im eigenen Bett schlafen und weniger Stress hat man auch, da man ja nach diesem Wochenende in Charlotte bleibt. Wer ist denn nun startberechtigt? Wie läuft das Rennen genau ab? All diese Fragen klären wir in unserer Vorschau.

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GP2 & Formel 3 EM: Rennberichte

Mai 14th, 2012 | Posted by Sven in Formel 3 | GP2 - (0 Comments)

Auch am vergangenen Wochenende waren wieder einige Nachwuchsformelserien unterwegs. Die GP2 fuhr ihren Europaauftakt in Barcelona und die Formel 3 EM fuhr auf dem Stadtkurs in Pau.

(C) Alastair Staley/GP2 Media Service

(C) Alastair Staley/GP2 Media Service

#GP2: Nach den ersten drei Rennwochenenden musste man sich schon fast die Frage stellen: Gibt es überhaupt jemanden, der Davide Valsecchi schlagen kann? Denn die ersten Rennen, besonders jene in Bahrain hat er fast nach Belieben dominiert. Doch die Rennen in Barcelona brachten endlich wieder einmal etwas Abwechslung an der Spitze, auch wenn die Rennen was die Spannung angeht nicht sonderlich aufregend waren. Den Sieg im Hauptrennen konnte sich Guido van der Garde sichern, nachdem er in der Box den bis dato führenden James Calado überholt hatte. Der Niederländer gab die Führung bis zum Rennende dann auch nicht mehr ab. Vom Pech verfolgt wurde wieder einmal Fabio Leimer, der lange Zeit auf Rand 3 fuhr. Leimer bekam aufgrund eines „unsafe release“ nach dem Boxenstopp eine Durchfahrtsstrafe von der Rennleitung und flog damit aus den Punkten. Der Meisterschaftsführende Davide Valsecchi kam im Hauptrennen auf Platz vier ins Ziel und sammelte wieder wertvolle Punkte.

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Obwohl die Verletzung an der linken Hand schwerer als ursprünglich gedacht ist, wird Max Neukirchner am kommenden Wochenende in Le Mans an den Start gehen.

Eigentlich war Max Neukirchner vom Kiefer Team guter Dinge, schließlich findet am kommenden Wochenende in Le Mans der große Preis von Frankreich statt. Doch nun erreichten ihn und sein Team eine schlechte Nachricht. Die linke Hand des Fahrers ist stärker verletzt als zunächst angenommen.

Im Qualifying in Katar war der Moto2-Pilot gestürzt und hatte sich dabei, wie Sport News berichteten, die linke Hand verletzt. Zwar wurde keine schwerwiegende Blessur festgestellt, doch in den darauffolgenden Rennen in Jerez und in Estoril nahmen die Einschränkungen nicht ab und so folgte die Diagnose „nicht verschobener, mehrfacher Bruch des Handwurzelknochens an der linken Hand“. Mit einer normalen Röntgenaufnahme war die Fraktur nicht zu erkennen, erst eine MRT-Untersuchung sowie eine CT brachten Klarheit.

Doch trotz der Verletzung wird Neukirchner in Le Mans an den Start gehen. Um das zu schaffen, wird er an den normalen Tagen eine größere Schiene zur Ruhigstellung tragen und während der Renn-Sessions durch eine kleinere Version unter dem Handschuh unterstützt. Neukirchner schon einmal die 24 Stunden von Le Mans gewonnen und möchte deshalb auch unbedingt in der Moto2 an den Start gehen. Die Strecke kennt der Deutsche aus dem Effeff und auch das Layout kommt ihm zugute, weshalb er ein gutes Ergebnis für Kiefer holen möchte.

„Obwohl ich mir nach den Schmerzen bei den Rennen in Jerez und Estoril schon denken konnte, dass mit der Hand irgendwas nicht in Ordnung ist, war die Diagnose am Donnerstag ein Schock für mich“, gestand Neukirchner: „Gemeinsame mit Dr. Zokov und Dr. Kupfer habe ich nach der besten Möglichkeit gesucht, bei den nächsten Rennen an den Start zu gehen, weil ich sonst mindestens bis zum Sachsenring hätte pausieren müssen.“

Man gehe nun einen Kompromiss mit einer Schiene ein, die Neukirchner erlauben soll, trotzdem Rennen zu fahren. Er hoffe, das Ganze stelle keine allzu große Beeinträchtigung für ihn dar und dass sich das Team im Vergleich zum Ergebnis in Estoril weiter verbessern könne.

Für Fans von live Sportwetten könnte das Rennen ein Highlight werden, denn grundsätzlich kommt der 29-Jährige mit der Strecke gut zurecht: „Le Mans gefällt mir. Hier habe ich schon das 24-Stunden-Rennen gewonnen und deshalb mag ich die Strecke. So ein Layout wie in Frankreich gibt es nur einmal auf der Welt.“

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Die nächste Sensation in der Formel 1 WM 2012 – Pastor Maldonado sichert sich seinen ersten Sieg in der Formel 1 beim Großen Preis von Spanien vor Fernando Alonso und Kimi Raikkonen. Doch nach dem Rennen gab es noch Feuer in der Williams Box.

(C) Williams

(C) Williams

Der fünfte Sieger im fünften Rennen in dieser Saison und es ist ausgerechnet das Williams Team, dass diese Statistik fortsetzt. Pastor Maldonado fährt mit einer tollen Leistung zum ersten Sieg in seiner Karriere. Es ist der erste Sieg seit Brasilien 2004 für das Privatteam, damals gewann übrigens Juan Pablo Montoya. Doch die Freude war nicht von langer Dauer, denn circa. eine Stunde nach Rennende brach in der Williams Box ein Feuer aus. Ferrari und auch Lotus verzockten sich bei der Strategie und verloren so das Rennen. Bei Red Bull, Mclaren-Mercedes und auch Mercedes Grand Prix lief es am heutigen Sonntag nicht wirklich gut, doch der Reihe nach.

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In unserer Analyse blicken wir zurück auf das Rennen des NASCAR Sprint Cups in Talladega, dass am Ende Brad Keselowski als Sieger sah. Jimmie Johnson und Jeff Gordon im Pech.  

(C) NASCAR

(C) NASCAR

Bei der NASCAR stand das zweite Superspeedway Rennen auf dem Programm. Doch lange war man gar nicht sicher, ob man das Rennen überhaupt starten kann, denn die Wetterverhältnisse waren alles andere als Ideal. Am Renntag selbst hat es wenige Stunden vor Rennbeginn noch mal ordentlich geregnet, weshalb der Rennstart um 45 Minuten nach hinten verlegt wurde. Zum Glück blieb der Regen dann fern und das Rennen konnte aufgenommen werden. Das Rennen an sich, war für Talladega-Verhältnisse sehr untypisch, was aber nichts Neues ist in dieser Saison. Es gab lange Grünphasen und daraus resultierend auch Greenflag Pitstops. Doch deshalb war das Rennen nicht wirklich schlecht, mir persönlich hat es sogar richtig gut gefallen, denn es gab eine Mischung aus dem alt bekanntem Pack Racing und dem „neumodischen“ Two Car Tandems.

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DTM: BWM siegt am Eurospeedway

Mai 7th, 2012 | Posted by DTM in DTM - (2 Comments)

Freude pur bei DTM-Wiedereinsteiger BMW. Der Kanadier Bruno Spengler siegte im BMW M3 DTM beim zweiten DTM-Rennen des Jahres auf dem Lausitzring und schenkte den Münchnern damit nach 20 Jahren wieder einen DTM-Erfolg.

(C) DTM

(C) DTM

„Ich glaube es kaum. Am Samstag nach 20 Jahren die erste Pole, heute durch mich der 50. Sieg für BMW in der DTM. Ich habe überall Gänsehaut. Dieses Wochenende werde ich nie vergessen“, sagte der 28-jährige Sieger. Hinter dem Zweitplatzierten Gary Paffett im DTM Mercedes AMG C-Coupé, der das Auftaktrennen in Hockenheim gewann, krönte der Brasilianer Augusto Farfus als Dritter das perfekte Wochenende für BMW. Insgesamt 72.000 Fans verfolgten den Dreikampf der Premium-Hersteller Audi, BMW und Mercedes-Benz in der Lausitz.

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Vorschau: DTM, NASCAR, FIA WTCC

Mai 4th, 2012 | Posted by Sven in DTM | FIA WTCC | NASCAR - (1 Comments)

Die Vorschau auf die Events an diesem Wochenende gibt es heute ausnahmsweise aus Zeitgründen mal etwas komprimiert in einem Beitrag. Die DTM fährt ihr zweites Rennen am Lausitzring, die NASCAR fährt das zweite Superspeedway Rennen der Saison in Talladega sowie die FIA WTCC die zum zweiten Mal am Hungaroring antritt.

(C) DTM

(C) DTM

Beginnen werden wir mit der DTM. Hier folgt nach dem Saisonauftakt vergangene Woche schon direkt der zweite Lauf der Saison. Die Teams hatten daher nur eine kurze Verschnaufpause. Nach dem doch recht gelungenen Saisonauftakt in Hockenheim, sind alle gespannt, ob die DTM auch auf dem Eurospeedway in der Lautsitz ein gutes Rennen abliefern wird. In der Vergangenheit waren die Rennen eher mittelprächtig bis langweilig. Werfen wir einen Blick auf den Streckenverlauf. Schaut man sich nämlich den Kurs an, sieht man schnell, dass es eigentlich nur eine realistische Überholstelle gibt und diese liegt am Ende von Start/Ziel. Ansonsten gibt es nur Kurvenpassagen, mal etwas langsamere, mal etwas schnellere. Hier zu überholen ist mit einem DTM Boliden nahezu unmöglich. Wenn wir einen Blick auf die letzten Sieger werfen wird deutlich, dass diese Strecke lange Zeit Mercedes Land war. Allein in den Jahren von 2006 – 2010 gewann hier immer ein Sternfahrer. Lediglich im letzten Jahr konnte der Champion Martin Tomczyk die Siegesserie brechen und sich den Sieg schnappen.

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Für das Lotus-Team verliefen die Testfahrten in Mugello in den vergangenen Tagen vollends zufriedenstellen. Das Team arbeitete sich am Donnerstag durch ein intensives Programm und holte letztlich sogar die Bestzeit.

„Nachdem wir uns die Daten von gestern angeschaut hatten, fuhren wir heute weitere Back-to-Back-Tests mit verschiedenen Radaufhängungs-Konfigurationen“, erklärte Chefingenieur Alan Permane das Programm in Italien und sagte weiter: „Wir hörten vor Mittag früher auf, um die Radaufhängung umbauen und nach der Mittagspause gleich wieder fahren zu können.“ Am Nachmittag testete das Team dann mehrere Unterboden-Updates für Barcelona sowie eine weitere überarbeitete Form der Hinterrad-Aufhängung.

66 Runden brauchte das Team dafür, wobei Romain Grosjean fast jede dritte Runde unter 1:22 Minuten fuhr. Letztlich lag seine Bestzeit sogar bei 1:21.035 Minuten und damit vor allen anderen Fahrern. „Vorne zu stehen, obwohl wir nicht darauf geachtet haben, schneller als die Konkurrenz zu sein ist zufriedenstellend“, freute sich der Franzose gegenüber den Formel 1 Nachrichten. Er sei glücklich mit den Fortschritten in Italien und hoffe, dass das Team das in den Rundenzeiten umwandeln könne, wenn es in Barcelona an den Start geht.

Voller Lob war auch Eric Boullier: „Gestern hatten wir ein paar große Änderungen am Auto und auch heute hatten unsere Ingenieure noch Kopfschmerzen deswegen, aber die Pace ist da. Das Auto scheint immer leicht zu fahren und schnell zu sein.“ Ungewöhnliches Lob kam indes von der Konkurrenz. So sagte Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko gegenüber „auto motor und sport“: „Der Lotus sieht auf der Strecke am schnellsten aus.“

Die Reise nach Mugello war auch laut Permane auf jeden Fall sinnvoll: „Nach dem Regen am ersten Tag haben wir jetzt doch noch einiges gelernt.“ Mugello sei ziemlich anspruchsvoll für die Reifen, was vor allem an den schnellen Kurven liegt, an denen Hitze entsteht. „Da haben wir einige Schlüsse gezogen, die diese Saison noch wertvoll werden könnten. Außerdem ist Mugello eine exzellente Strecke für aerodynamische Evaluierung. Die Zeit hier war sinnvoll genutzt.“

Indes äußerte sich Grosjean über das aktuelle Starterfeld, das vor allem in live Sportwetten ein wahres Spektakel verspricht: „Weiterentwicklung ist dieses Jahr der Schlüssel. In China haben wir gesehen: Wenn du ein Zehntel findest, stehst du fünf Plätze weiter vorne. Daher versuchen wir, wirklich alles aus dem Auto herauszuquetschen.“

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Zandvoort – Die Formel ADAC betritt am zweiten Rennwochenende der Saison 2012 Neuland: nach vier Jahren auf dem niederländischen Kurs in Assen gastiert die erfolgreiche Formel-Nachwuchsschmiede des ADAC erstmals auf dem 4,307 km langen Dünenkurs am Strand von Zandvoort. 

 Die Rennstrecke war zwischen 1952 und 1985 30 Mal Austragungsort eines Formel 1 Grand Prix und gehört seit 2001 ununterbrochen zum Rennkalender der DTM. Im Rahmen des ADAC Masters Weekend sammeln die Nachwuchstalente der Formel ADAC wichtige Erfahrung auf der Dünen-Achterbahn, die auch Schauplatz des bekannten Formel 3 Masters ist.

Niederländische Lokalmatadore visieren Podium an 

Für die niederländischen Formel-Talente Beitske Visser (17, Lotus), die einzige Dame im Starterfeld 2012, und Indy Dontje (19, Lotus) sind die drei Wertungsläufe in Zandvoort im wahrsten Sinne des Wortes ein Heimrennen: Vissers Heimatstadt Dronten ist nur eine Autostunde von Zandvoort entfernt, Dontje braucht von zuhause sogar nur rund 20 Minuten bis zur Rennstrecke.

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