Oh, Bristol, du hast nicht enttäuscht! Da wurde gepusht und geschimpft. NASCAR sollte Tony Stewart für den Entertainment Faktor bezahlen und Danny Hamlin gewann das Nachtrennen in Tennesee.
Da hat man befürchtet, dass die Veränderungen an der Rennstrecke von Bristol, dass Rennen langweilig und öde machen und dann kam der vergangene Samstag und alles ist wieder gut.
In den 500 Runden mit einer Kürze von weniger als einem Kilometer, gibt es keine Langeweile. Weder bei Fahrern noch bei Zuschauern. In den ersten 270 Runden gab es sieben Cautions und viele Führungswechsel.
Danny Hamlin gewann das Rennen eigentlich schon in Runde 461. Denn da fuhr die Nr. 11 in einer Kurve gerade an Carl Edwards vorbei, Edwards knallte noch in Hamlins Wagen, aber der rettete seine Position und fuhr zum dritten Mal in die Victory Lane. Damit hat er genauso viele Siege wie Jimmy Johnson, Brad Keselowski und Tony Stewart.
Wo wir beim Champion sind. Wenn Bristol sich durch etwas auszeichnete, dann das hier ganz schnell die Pferde mit den Fahrern durchgingen. Bei Tony Stewart ist das eh immer ein Drahlseilakt. Jeder Journalist im Media Center wird das bestätigen können.
In Runde 334 gerieten die Autos von Matt Kenseth und Tony Stewart ineinander. Kenseth war nicht der Meinung etwas falsch gemacht zu haben. Stewart sah das ganz anders und verlieh seiner Meinung auch Ausdruck indem er seinen Helm mit beiden Händen gegen das Auto von Matt Kenseth warf. Und es kommt noch besser. Nach dem Rennen sagte Stewart: „… I’m going to run over him every chance I’ve got from now ‚til the end of the year. Every chance I’ve got“. Wir haben noch insgesamt 12 Rennen bis zum Saisonende. Das wird also mal spannend. Tony Stewart ist gerade noch so 10. in den Standings.
Danica Patrick macht es ihrem Chef nach. Auch sie war alles andere als glücklich, als Regan Smith in Runde 435 in sie crashete und damit ihren Abend und Platz 29 beendete. Patrick warf zwar nicht ihren Helm, aber sie zeigte auf Smith und wenn Blicke hätten töten können….nun ja.
Platz zwei hinter Hamlin sichtete sich Jimmy Johnson, das muss ich extra gut angefühlt haben, nach dem enttäuschenden Platz 27 in Michigan. Jeff Gordon belegte Platz drei und dabei führte er nicht eine Runde im ganzen Rennen.
In den Standings führt Greg Biffle weiterhin und einige Fahrer können ihre Träume von der Chase schon einmal graben.
Bristol hatte alles was ein unterhaltsames Rennen bieten sollte. Was war euer Lieblingsmoment?
Als nächstes geht es nach Atlanta zum Advocare 500. Auf Grund des Feiertags am 03.09. in den USA (Labor Day) findet das Rennen diesmal in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 1 Uhr unserer Zeit statt.
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Mein Lieblingsmoment war Tony Stewart vs. Matt Kenseth. Einfach herrlich.
Ja das war schon krass mit dem Helmwurf.