Fußball Saison 2017/2018 (BuLi, CL, EL, Nationalmannschaft ...)

  • 150.000.000 Mille!

    Das sind 3 relativ erfolgreiche CL-Saisons.

    Wie sich Dembele verhält, ist menschlich betrachtet unter aller Sau. Das ist er ja nicht selber.

    Wird gesteuert von Barcelona und seinen Beratern. Irgendwo hörts auch mal auf.

    Er wurde schließlich nicht unter Folter gezwungen, einen Vertrag bei Dortmund bis 2021 zu unterschreiben.

    Nun gut, ich war auch mal 20 jahre alt und habe die Welt rosarot gesehen.

    Aber den muß man auch mal wieder ein bißchen erden und runterholen, den Jungen. Wo kommen wir denn sonst hin?


    Für seine Entwicklung würde es gut tun, wenn er noch 2 Jahre in Dortmund bleibt. So zumindest meine Einschätzung.

    Dann ist er 22 Jahre alt, und kann wechseln zum Teufel. Dortmund würde immer noch diese Summe oder noch mehr Millionen bekommen.

    Das ist einfach nur noch krank, diese Welt. Eleminiert diese Berater, dieses Pack! evilgrin

  • Neymars Transfer von Barca zu PSG soll ein Gesamtvolumen von etwa 800 Mio betragen. Ablöse, Gehälter, Prämien, Provisionen und und und....


    Zu Dembele fällt mir nichts mehr ein. Normal müsste man ihn weiterhin suspendieren oder auf der Tribüne schmoren lassen bis er wieder zur Vernunft kommt.


    Andererseits kann der Schuss auch nach hinten losgehen indem er keine Leistung mehr bringt auf dem Platz oder absichtliche Fehler macht wie Fehlpass, Eigentor, daneben schießen usw.

  • Ich denke, es sollte allen jetzt klar sein, dass man mit Afrikanern am besten keine Verträge mehr macht. Die haben mit unserem westlichen System der Vertragstreue wenig am Hut.


    Leider wirds immer einen doofen Verein geben, der ein Heidengeld dafür zahlt, dass so einer mal ein halbes Jahr gut spielt...

  • Da fallen dann höchstens Einsatz- und Torprämien weg.

    Am Ende scädigst Dich als Verein nur selbst.


    Man sieht hier einfach nur zu gut - beim Fussball geht es nur ums Geld, nicht um das Spiel!

    Und selbst wer 222 Mio. Ablöse zahlt, wird am Ende damit noch viel mehr Geld verdienen....

  • livespiel in der ard unterbrochen weil es brennt, kennt man als hertha fan...

    War leider zu erwarten. Die Frage ist warum der Gäste Block direkt neben dem Hardcore Heimblock liegt. Dass das nicht gut gehen kann bei so einem Spiel sollte jeder klar denkende wissen. Dann verlege ich den Gästeblock.

    Und dass es weiter geht, war klar, weil ein Abbruch hätte zum totalen Chaos geführt. Leider haben die Chaoten so bekommen was sie wollten

  • bei sport1 meinte man vorhin es liegt daran dass die gegenseite durch ein wohngebiet führt und die polizei bedenken hätte (gäste)fans da durch gehen zu lassen. naja.

    Tolle Ausrede. Das hätte man auch geschickter lösen können, z.B. durch getrennte Wege auf dem Bereich des Stadions, dass Gäste nur auf die eine Seite der Arena kommen und die Rostock Fans auf die andere :]

  • naja, in jedem anderen stadion klappt es ja auch von der trennung her.


    als ich vor 3 jahren in bielefeld beim pokalspiel war durften wir gästefans in der gruppe vom bahnhif durhc ein wohngebiet zum stadion laufen und das am abend... warum das in rostock nicht möglich ist kann ich nicht verstehen.

  • An Aki Watzkes Stelle würde ich wohl mittlerweile auf alles Geld aus Barcelona scheißen. Dann sitzt Dembele halt beleidigt auf der Tribüne. Aber es bestünde noch die Möglichkeit, dass er sich im Laufe der Saison zusammenreißt und wieder für Dortmund spielt. Muss er ja auch irgendwann, um sich für die Nationalmannschaft und andere Vereine interessant zu halten. Aber auch sonst hat Dortmund eine gewisse Verantwortung für andere Vereine. Wenn andere Spieler wie Dembele merken, dass eine Erpressung nichts bringt, werden sie es sich vielleicht zwei mal überlegen, ob sie wie ein Kleinkind einen Wechsel erpressen wollen. Grundsätzlich ist es ja okay, wenn man wechseln möchte. Aber man sollte trotzdem bis zum letzten Arbeitstag bei einem Verein sich wie ein Profi aufführen. Spieler wie Götze, Lewandowski oder Hummels haben auch bis zum Schluss alles für den BVB gegeben, obwohl sie schon Verträge in München unterschrieben hatten.


    Neymars Transfer von Barca zu PSG soll ein Gesamtvolumen von etwa 800 Mio betragen. Ablöse, Gehälter, Prämien, Provisionen und und und....

    Allgemein finde ich diese Entwicklung im Fußball einfach nur krank, was Gehälter, Ablösesummen etc. betrifft. Wird Zeit, dass diese Blase endlich platzt.

    Ich bin normalerweise jemand der sagt, dass wenn jemand viel Geld bietet, der andere es nehmen sollte. Aber was Paris gemacht hat, ist noch einmal eine Spur krasser als das Transferverhalten der Premier League-Vereine. Mit gutem Willen kann man ja sagen, dass Vereine wie Chelsea oder Manchester United halt viel Geld einnehmen - Sponsoren, Fernsehen, Merchandise usw. - und im Grunde das ausgeben, was sie haben. Dann haben wir aber Vereine wie Paris oder Manchester City, wo ganze Staaten dahinterstehen. Während selbst Real Madrid wohl nach ein-zwei dicken Transferflops wanken würde, können Paris oder ManCity in 9 von 10 Fällen mit ihren Transfers auf die Fresse fliegen, aber keinen Juckts. Denn deren Verluste sind am Ende nur Peanuts. Aber was soll man da machen? Financial Fair Play ist wirkungslos, weil die UEFA Angst vor irgendwelchen Klagen hat. Vielleicht sollte die EU selber tätig werden? Doch selbst mit der EU wird man die Engländer wohl nicht mit ins Boot holen, auch wenn die inzwischen selber daran arbeiten, etwas Vernunft in den Transfermarkt zu bringen. Vielleicht wäre eine Steuer auf Transfersummen nicht verkehrt, quasi wie eine progressive Einkommenssteuer. Die Steuereinnahmen könnten dann entweder an die Verbände gehen, die damit - idealerweise - den Nachwuchs und die Amateure fördern. Oder halt an die Allgemenheit. Die Chinesen haben das ja schon vorgemacht und durchaus erfolgreich weitere Transfers ausländischer Spieler unterbunden.

    Ich denke, es sollte allen jetzt klar sein, dass man mit Afrikanern am besten keine Verträge mehr macht. Die haben mit unserem westlichen System der Vertragstreue wenig am Hut.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Dembele in Frankreich aufgewachsen ist. Auch Europäer haben es nicht gerade mit Vertragstreue, auch weil sie mittlerweile von windigen Beratern umgeben sind. Da würde sogar Don King Bauklötze stauen, wenn er sich zB das Gebahren von Leuten wie Mino Raiola anschaut :]


    In dieser Saison werde ich wieder den Bayern und dem 1. FC Köln die Daumen drücken. Vielleicht sogar etwas stärker für Köln. Denn ich bin mit der allgemeinen Entwicklung der Bayern unter Uli Hoeneß unzufrieden. Bayern hat das Potential unter den besten zwei-drei Vereinen auf der Welt zu gehören und entsprechend sollte der Verein auch wie ein Weltclub geführt werden. Stattdessen will man sich wohl auf das Dasein als Hecht im Karpfenteich konzentrieren, wieder mehr "Mia san Mia". Ich will ja nicht jede Saison den Champions League-Titel verlangen, aber man sollte als FC Bayern schon den Anspruch vertreten, jede Saison mindestens das Halbfinale zu erreichen. Leider hat der FC Bayern auch beim Führungspersonal abgebaut. Uli Hoeneß hätte in meinen Augen nicht noch mal zum Präsidenten gewählt werden sollen. Er mag seine Strafe abgesessen haben, aber mit seiner Wiederwahl haben er und der FC Bayern sich keinen Gefallen getan. Stattdessen hätte man sich stärker mit Blick auf die Zukunft aufstellen müssen und Leute wie Philipp Lahm, Oliver Kahn oder Mark van Bommel in den Verein integrieren sollen. Gut, man hat Hasan Salihamidzic geholt, der jedoch eher als Jasager für Hoeneß fungiert. Leider beklatscht ein Großteil der Fans den Uli immer noch und sehen sogar angesichts seines Steuervergehens bis heute weg.

    Meister wird man wohl trotz allem eh wieder, sofern Dortmund - die ich als größte Konkurrenz sehe - nicht eine Sahnesaison erwischt. Leipzig und Hoffenheim dürften mit der Doppelbelastung durch den Europapokal zu kämpfen haben. Dazu kommen mit Schalke, Gladbach und eventuell Leverkusen Vereine ohne Europapokalbelastung, die wieder in den Europapokal wollen. Im besten Fall wird es halt wieder einen Zweikampf an der Spitze geben, im "schlimmsten" Fall wird Bayern halt wieder am 30. Spieltag Meister und dann gibts wieder eine Meisterfeier mit GoPro auf dem Weißbierglas oder so :]


    Bei Köln hoffe ich einfach nur, dass man diese Saison die Klasse hält. Modeste wird zumindest in der ersten Saison nicht zu ersetzen sein. Dazu wird die Belastung durch den Europapokal kommen, so dass mit einfach nur der Klassenerhalt reicht. Schön wäre es natürlich, wenn man die ganze Saison über nichts mit dem Abstieg zu tun hat und man am Ende sich auf Platz 10 oder 9 wiederfindet Langfristig wäre es natürlich schön, wenn man eine ähnliche Entwicklung wie Gladbach nehmen könnte und man zum erweiterten Kreis der Europapokalkandidaten gehören könnte. Aber mit dem Toppersonal wie Sportdirektor Schmadtke oder Peter Stöger sehe ich sehr vorsichtig optimistisch in die Zukunft :]

  • Was sagt ihr eigentlich zur neuen Strategie des DFBs gegen Hooligans?


    Offenbar sollen die Ausschreitungen im DFB-Pokal ja quasi sanktionslos bleiben. Stattdessen will man nun in den Dialog treten. Hm, aber ist das nicht quasi ein Freifahrtsschein für alle Randalierer, nun erst recht so richtig die Sau rauszulassen nach dem Motto: "So eine Chance bekommen wir nie wieder"? Wie will man die Chaoten mit Dialogen erreichen und in ihrem Verhalten wirkungsvoll beeinflussen? Und warum fordern jetzt einige Politiker, man solle Pyrotechnik in bestimmen Blöcken erlauben? Hat man auf den Bildern vor einigen Tagen nicht vielmehr gesehen, dass Pyrotechnik in unseren modernen, eng bebauten und in der Regel überdachten Stadien nicht sicher abgefeuert werden kann, da sie fast zwangsläufig irgendwo abprallt und in den Zuschauern landet? Und selbst wenn es um Bengalos geht: Wo soll der Rauch unter den sich immer enger zuziehenden Dachkonstruktionen eigentlich noch abziehen? Steuert der Fußball damit wissentlich auf eine neue Heysel-Katastrophe zu?


    Ich kann ja verstehen, dass man beim DFB gewillt ist, etwas zu ändern. Dass die Strategie der letzten Jahre mit Blocksperren, Geisterspiele&co. nicht besonders wirkungsvoll war und die Gewalt in den Stadien tendenziell weiter zugenommen hat, ist wohl nicht zu übersehen. Und dennoch habe ich so meine Zweifel, ob dieser neue "Kuschelkurs" gegenüber den Gewalttätern wirklich das Richtige ist.

  • Du triffst das Problem. Der Rauch zieht nicht ab. Die Ultras lehnen Knallkoerper zwar ab distanzieren sich aber nicht von denen die sie abfeuern. Deshalb fällt es mir auch schwer die Ultras ernst zu nehmen.

    Der erste Dialog wurde vom DFB und DFL abgebrochen. Die Szene wollte ja weiter reden. Daher bin ich gespannt wie die Reaktion darauf ist

  • Ich bin kein großer Freund der Ultras. Die oft gelobte Stimmung empfinde ich als zu monoton, gefühlt werden doch immer die gleichen Gesänge angestimmt. Das ist vielleicht je nach Situation für 2-3 Minuten in Ordnung, aber doch nicht über 90 Minuten. Mag sein, dass die Kurve die Gerade mitzieht. Andererseits könnte man auch die These aufstellen, dass eine weniger straff organisierte Kurve auf der Gerade mehr Spontanität und Kreativität freisetzen könnte. Passend dazu kommt es mir so vor, als würden sich die Ultras viel zu wichtig nehmen. Da gibt es echt Gruppierungen, die sich viel wichtiger als den Verein oder die Spieler nehmen. Vor einigen Jahren gabs in Nürnberg ja so einen Fall, als die Ultras die Spieler des Clubs gezwungen haben, ihre Trikots an die Ultras abzugeben. Dass die Spieler das auch noch mitgemacht haben kann ich mir eigentlich nur mit der Angst erklären, wenn so ein paar Halbstarke aufs Feld rennen. Aber normalerweise sagt man als Spieler: "Steh doch selber mal auf dem Platz, dann reden wir weiter" und dreht sich weg. Auch politisch sehe ich die Ultras durchaus kritisch. Mit ihrer Utopie eines vormodernen Fußballs drücken sie doch freimütig einen Reaktionärismus aus. Ein Ideal, wonach sie zu den angeblich besseren Zeiten zurückkehren wollen. Sowas kennt man normal nur von politischen Extremisten. Es gibt ja durchaus Fankurven, die nach allen Extremen, vor allem nach rechts, sehr offen sind.


    Ich für meinen Teil will einfach nur im Stadion ein Spiel sehen. Gewiss will ich meine Teams anfeuern, aber es ist keine Angelegenheit auf Leben und Tod, in der ich den Gegner als "Feind" bekämpfen will. Mag sein, dass ich für manche Ultras ein böser Kunde bin - und was sind die dann, die ihrem Verein mit Tickets und Trikots usw. Geld in den Rachen werfen? -, aber so ist das nun mal. Was nun den DFB angeht: Die Abschaffung von Kollektivstrafen ist sicherlich etwas fairer für alle unbeteiligten Fans. Doch wie will man in Zukunft gegen Randalierer vorgehen? Ein Anfang wäre eine bessere Ausbildung und Bezahlung der Ordner. Denn bei meinen Stadionbesuchen hätte ich durchaus was reinschmuggeln können, wenn ich gewollt hätte. Und wenn ein Ordner dann gerade mal 8.80€ oder so verdient und es kommt ein Fan mit Pyrotechnik, der nen Hunni fürs wegsehen rüberwachsen lässt, muss man sich nicht wundern, wenn solche Bilder wie in Rostock geschehen. Vielleicht bemüht man sich gleich um ehemalige Polizisten, die nicht sehr viel Bindung zu den traditionellen Fanszenen haben, um derartigen Klüngel zu vermeiden. Und ansonsten sind die Fanbetreuer der Vereine gefragt, stärkere Aufklärungsarbeit zu leisten um auch derartigen ideologischen Fehlentwicklungen vorzubeugen. Im Extremfall muss man dann wirklich an die einzelnen Gruppen ran und ihnen die Pistole auf die Brust setzen: Entweder sie werden ihre Krawallmacher los oder sie können draußen bleiben. Der 1. FC Köln hat ja sowas mal versucht, hat dann aber leider den Schweiß eingekniffen, nachdem die Horde ein paar Spiele boykottiert hat. Aber es ist nun mal wichtig, diesen Corpsgeist in den Kurven zu brechen.