DTM Saison 2018

  • Wären wir hier beim Wrestling bzw. bei vorherbestimmten Ausgängen könnte man schon fast zynisch werden und sagen, dass der Rest um jeden Preis gewinnen soll, damit Mercedes nicht als Titelträger aus der DTM verschwindet :] Zumal Rast zwei von fünf Rennen nur dank Teamunterstützung gewonnen hat. Ich mag mir nicht ausmalen, wie groß das Geschrei wäre, wenn er wirklich Meister wird.

  • Wären wir hier beim Wrestling bzw. bei vorherbestimmten Ausgängen könnte man schon fast zynisch werden und sagen, dass der Rest um jeden Preis gewinnen soll, damit Mercedes nicht als Titelträger aus der DTM verschwindet :] Zumal Rast zwei von fünf Rennen nur dank Teamunterstützung gewonnen hat. Ich mag mir nicht ausmalen, wie groß das Geschrei wäre, wenn er wirklich Meister wird.

    Frag da mal beim lieben Tobse nach der ist heute schon gut abgegangen:]

  • Sind immer noch 15 Punkte Rückstand, da müßten die anderen 2 schon ganz dämlich ausfallen oder ganz weit hinten landen.

    Aber man will vielleicht einen extrem engen Ausgang haben, nicht 50 Punkt Vorsprung usw.


    Dann hätte man trotz Mercedes-Dominanz wenigstens sagen können, dass es bis zu allerallerletzten Rennen ganz offen war und dann nur um paar Pünktchen ging.

  • trotz Mercedes-Dominanz

    Diese hat man ja gekonnt durch die Regeländerung mit dem Mindestreifendruck beseitigt.


    Irgendwie eine zwiespältige Situation.

    Klar will man lieber spannende Rennen sehen und keine pure Dominanz (wobei wir das momentan mit Rast auch haben) aber das beste Team sollte am Ende schon gewinnen.

    Aber gut, in der DTM kennt man das ja bereits, siehe Mercedes-Weiterentwicklung 2014 oder BMW-Heckflügel 2016.


    Naja 15 Punkte Rückstand sind schon weg wenn Rast gewinnt, Paffett max. 5 wird und di Resta auch nicht viel besser punktet. Also ähnlich wie heute.


    Eben. Da braucht Mercedes nur mal wieder einen Boxenstopp verhauen oder sonstwas und zack, schon ist Rast Meister.


    Ich würde drauf wetten dass der auch das morgige Rennen gewinnt, die Frage ist dann eben, wie viele Punkte Paffett und di Resta auf ihn verlieren.

    Am Ende stehen sich die beiden Mercedes-Fahrer vielleicht sogar gegenseitig im Weg.

    Abgesehen vom dem immer kleiner werdenden Punktepolster spricht nichts für Mercedes, von daher bleibe ich bei der Aussage, die ich schon am Nürburgring-Wochenende getroffen habe: Rene Rast holt das Ding.

  • Diese hat man ja gekonnt durch die Regeländerung mit dem Mindestreifendruck beseitigt.

    Das ist halt ein Problem der DTM, was Berger noch nicht abstellen konnte: Von Anfang an für klare Verhältnisse zu sorgen. Letztes Jahr das Zusatzgewicht, nun der Reifendruck. Mit drei Herstellern im Hintergrund ist natürlich nicht alles sofort machbar. Aber trotzdem sollten die Hersteller an und für sich doch auch ein Interesse daran haben, dass man von Anfang einen klaren Plan darüber hat, was erlaubt ist und was nicht.

  • Glückwunsch an Gary,

    aber auch Rene hat sich sehr gut geschlagen

    "Aber wenn du schon so unwissend bist, davon noch nicht gehört zu haben,

    so will ich es doch als gut ansehen, daß du lieber einmal töricht fragst,

    als weiterhin nichts von etwas zu wissen, das man doch wissen sollte."

    aus "Die Edda des Snorri Sturluson", "Gylfis Täuschung"

  • Ein paar Runden mehr und Müller & Frijns wären vorbei gewesen...

    Paffett übrigens einziger Mercedes überhaupt in den Punkten, die haben zu Rennende richtig abgebaut.


    Aber egal.

    Was für eine Saison, was für ein Finale.

    DTM Champion 2005 und 2018, wer hätte gedacht dass es mal einer schafft nach 13 Jahren nochmal Meister zu werden?

  • Manchmal konnte ich seine Heulerei nicht ab, aber bei ihm hat man wenigstens gemerkt, dass er zu 200% dahintersteht und damit auch verdient nochmals einen DTM-Titel holt.


    Aston Martin sollte ihn sich als Fahrer sichern, der hat sicher noch weiter Bock, Vollgas in der DTM zu geben. Und es ist sicher kein Fehler, noch einen HWA-erfahrenen Fahrer mit 2 Titeln zu bekommen...

  • Ich denke, mit Gary Paffett wurde am Ende der richtige Fahrer Meister, einfach weil er über das ganze Jahr gesehen am konstantesten war. Hätte Audi aber nicht diese Schwächephase am Anfang gehabt, wäre der Titel wohl klar an Rast gegangen. Wenn er mit den neuen Autos im nächsten Jahr gut klarkommt, dürfte er der Topfavorit sein.


    Alles in allem war es eine sehr gute Saison, sicherlich die beste der letzten 10-15 Jahre. Langweile kam bei den Rennen kaum auf, die Fahrer konnten gut miteinander kämpfen und selbst die politischen Querelen waren nicht ganz so groß wie in den Jahren zuvor. Sat1 als neuer TV-Partner hat zumindest der Präsentation der Serie einen neuen Schwung verliehen, leider stimmten die Quoten das ganze Jahr über nicht wirklich. Ich hoffe hier auf einen langen Atem aller Beteiligten, auch wenn man mal versuchen sollte, Pro7Maxx zB stärker mit einzubeziehen, etwa indem man alle Trainings und Qualifyings dort überträgt. Wenn man die 500-600.000 Rennsportfans von Sat1 auf Pro7Maxx rübernehmen kann, wäre das schon ein toller Erfolg für den Spartensender. Sicherlich ist ein Spartensender nicht der Anspruch der DTM. Andererseits sollte man nicht zwanghaft versuchen, die Gelegenheitszuschauer zu erreichen, sondern in erster Linie die Stammkundschaft, die Rennsportfans, bedienen.


    Schade ist, dass es nun sieben Monate bis zur neuen Saison dauert. Denn unter den Vorzeichen (Neue Autos, Aston Martin, neue Teams usw.) ist eine Vorfreude auf die Saison da. Ganz anders als zB bei der Formel 1. Gerade in diesem Jahr hat da bei mir ein Wandel stattgefunden, dass ich lieber ein DTM-Rennen als ein Formel 1-Rennen schaue und ich denke, dass es 2019 genauso bleiben wird.