MTR Langstreckenforumsserie

  • Wie sieht es denn jetzt damit aus? :]

    Zugegeben, ich hab mich in letzter Zeit eher rar gemacht und die ganzen Serien bleibe ich ja nach wie vor schuldig. Aber ich kann was handfestes verkünden:


    - Es wird zwei Klassen geben: Eine Prototypenklasse und eine GT-Klasse.

    - Die Fahrzeugentwicklung wird sich etwas von meinen DTM-Serien unterscheiden. So könnt ihr nun aus fünf Stufen wählen. Stufe eins wird die beste, aber teuerste sein, Stufe fünf entsprechend die billigste, aber die schlechteste. Ohnehin dienen die Stufen aber nur als Ausgangspunkt für die Fahrzeugstärke. Denn wie zu meinen DTM-Serien könnt ihr während der Saison eure Fahrzeuge weiterentwickeln.

    - Bei den GTs wird das ein bisschen anders sein. Hier kauft ihr bereits existierende GT-Fahrzeuge, die ich entsprechend einstufen werde. Bei der Entwicklung wird es zwei Möglichkeiten geben: Wenn ihr ein GT-Werksteam seid, könnt ihr eure GTs selber weiterentwickeln. Seid ihr nur ein Kundenteam, müsst ihr euch auf die Weiterentwicklungen vom Werk verlassen. Ich würde also quasi dann für das Werk den Zufallsgenerator laufen lassen.

    - Bei den Fahrern richte ich mich nach der Einstufung der SRO. Es wird also vier Kategorien geben: Platinum, Gold, Silber und Bronze. Die ersten drei Fahrer müsst ihr bezahlen, Bronzefahrer werden Paydriver sein, deren finanziellen Beitrag ich ebenfalls auswürfeln werde.

    - Ich bin mir beim Budget noch nicht so ganz schlüssig. Nehmen wir mal ein potentielles Topteam als Beispiel:

    2x Stufe eins Prototypen - 2.000.000 €

    2x Stufe eins GT - 1.000.000 €

    8x Platinumfahrer - 4.000.000 €


    Würde also ein "Idealbudget" von 7.000.000 € machen. Ich denke aber, dass das Startbudget wesentlich niedriger sein wird. Viel wird ja auch darauf ankommen, welche Sponsorendeals man an Land ziehen kann. Dazu werde ich den Teams sicher nicht erlauben, auf allen ihren Fahrzeugen Vollprofis einzustellen.


    - Das Rennformat wird an die Blancpain Endurance Series/ehemalige FIA GT angelehnt sein. Die Rennen werden also "drei Stunden"* dauern, unterteilt in sechs Stints a 30 Minuten. Ihr müsst mir dann vor jedem Rennen Bescheid geben, wie ihr eure Fahrer einteilt. Ohnehin müsst ihr aber die Stints gleichmäßig auf ihre Fahrer aufteilen.

    - Ein Rennen wird also quasi aus sechs "Rennen" a 30 Minuten bestehen. Wenn ein Auto während eines Stints "ausfällt", ist er aber nicht gleich aus dem Rennen. Der Rundenrückstand wird dann quasi in den nächsten Stint rübergenommen. Da werde ich aber noch einen Testlauf absolvieren, um zu schauen, dass alles wirklich nach meinen Vorstellungen verläuft.

    - Ein 24-Stunden-Rennen könnte es geben, aber das halte ich mir für den Moment noch offen.


    Und das ist eigentlich alles, was es dazu zu sagen gibt. Ich müsste nur noch das mit den Budgets feintunen und dann gäbe es nichts außer meiner Trägheit, was gegen die Serie sprechen würde :]

  • Zunächst vorweg: schön, wieder was Neues vom dem Projekt zu hören!
    Hab nur kurze Rückfragen:

    - Entscheiden wir selbst, ob wir GT-Werksteam sind oder nicht?

    - Ist die Anzahl der Fahrzeuge pro Team in irgendeiner Form begrenzt?

    - Dürfen wir Fahrer aller vier Klassen frei wählen oder werden beispielsweise die Bronze-Fahrer als Paydriver vorgegeben?

    - Laut deinem Beispiel sind es pro Fahrzeug zwei Fahrer - wieso nicht drei wie in WEC und Blancpain Endurance üblich?

  • - Entscheiden wir selbst, ob wir GT-Werksteam sind oder nicht?

    Das ist durchaus eine gute Frage, welche ich mit ja beantworten würde. Auf jeden Fall wird es nur eine begrenzte Anzahl an Werksteams geben. Gerade Hersteller mit einer Tradition im Kundensport wie Porsche oder Ferrari werden hier eher keine Werksteams stellen. Eine andere Möglichkeit, die ich mir vorstellen könnte, wäre dass man entweder bei den Prototypen oder bei den GTs Werksteam sein kann. Ist man ein GT-Werksteam, müsste man bei den Prototypen auf Kundenmaterial zurückgreifen. Auf der anderen Seite könnte man ein GT-Werksteam sein und bei den Prototypen zumindest vom selben Hersteller Unterstützung bei den Motoren erhalten, also selber den Motor entwickeln. Dafür müsste man aber dann zum Beispiel das Chassis von einem Hersteller kaufen. Es gäbe also Potential für viele verschiedene Modelle. Eine Möglichkeit könnte z.B. sein, alle Chips auf die GTs zu setzen und sich nur 1-2 Prototypen relativ günstig kaufen, um die dann mit Paydrivers zu besetzen, um sich für die GTs eine weitere Einnahmequelle zu sichern.


    - Ist die Anzahl der Fahrzeuge pro Team in irgendeiner Form begrenzt?

    Ihr könnt so viele Fahrzeuge einsetzen, wie es euer Budget erlaubt. Aber ihr könnt bei den regulären Rennen nur zwei Fahrer pro Auto einsetzen.


    - Dürfen wir Fahrer aller vier Klassen frei wählen oder werden beispielsweise die Bronze-Fahrer als Paydriver vorgegeben?

    Ihr könnt sie mehr oder weniger frei wählen. Aber Inspiration solltet ihr euch besser von der offiziellen FIA-Fahrerliste holen: https://www.fia.com/file/76760/download


    Die Fahrerstärken werden - wie gehabt - vom Zufallsgenerator ausgewürfelt. Aber Fahrerentwicklungen werden während der Saison nicht mehr möglich sein. Ich denke aber, dass die Fahrzeugentwicklung am Ende einen guten Ausgleich dafür liefert.


    - Laut deinem Beispiel sind es pro Fahrzeug zwei Fahrer - wieso nicht drei wie in WEC und Blancpain Endurance üblich?

    An und für sich spräche nichts gegen drei Fahrer pro Auto. Allerdings will ich - je nach Größe des GT-Feldes - einige Rennen nach dem GT Masters-Format einschieben. Dafür eignen sich ja zwei Fahrer besser. Natürlich kommt das drauf an, wie sich das alles entwickelt. Aber in einem solchen Fall könnte man dann ja zB einen Fahrer extra für die Langstreckenrennen anheuern.