Aerodynamik 2019

  • Der Grand Prix von Australien war für die Formel 1 ein Weckruf: Der Saisonauftakt im Albert Park wies nur fünf Überholmanöver auf. Und das, obwohl mit Valtteri Bottas ein Pilot mit dem schnellsten Auto nur von Startplatz 15 losfuhr und es erstmals in der Geschichte der Formel 1 drei DRS-Zonen gab.


    Daher beriefen Liberty Media und die FIA in Bahrain für Samstag eine Krisensitzung mit den Teams ein. Ziel: Das Folgen eines Konkurrenten muss erleichtert werden, damit wieder mehr überholt wird. Und die Zeit drängt, denn Änderungen für die kommende Saison sind nur bis Ende April möglich, danach müssten diese einstimmig erfolgen, was in der aktuellen Formel 1 wegen der unterschiedlichen Interessen so gut wie unmöglich ist.


    Doch was sind die Pläne von Liberty? Während langfristig auch eine massive Beschneidung der Aerodynamik ein Thema ist, will der für den Sport zuständige Liberty-Manager und Ex-Teamchef Ross Brawn für 2019 bei den Flügeln Hand anlegen. Der Brite hat mit Ex-Williams-Mann Jason Sommerville einen Experten mit der Untersuchung des Überholproblems betraut, der mit seiner Arbeitsgruppe herausgefunden hat, dass die immer komplexeren Frontflügel ein Grund des Übels sind.

  • Man sollte einfach die Aerodynamik beschneiden. Die ganzen Zusatzflügel mit Zusatzflügel usw. ist einfach zu komplex. Brawn kennt sich doch aus, dann soll er sich mal bewegen. Jeder ist doch daran interessiert spannenden packenden Motorsport zu zeigen.

    Die FIA gibt sich optimistisch dass sich der Abtrieb verringert

    https://de.motorsport.com/f1/n…reduziert-werden/3207235/