Isle of Man TT Saison 2019

  • Daley Mathison ist im heutigen Superbike-Rennen auf der Isle of Man ums Leben gekommen. Der 27-jährige fuhr für das deutsche Pens13-BMW-Team.

    Fast schon nebensächlich: Peter Hickman gewinnt auf seiner BMW das abgebrochene Rennen.

    https://www.motorsport.com/roa…%5B0%5D%5Bvalue%5D=263872

    https://www.independent.co.uk/…ce-red-flag-a8941996.html

    Das Sidecar-Rennen gewinnen Ben und Tom Birchall.

    https://www.motorsport.com/roa…r-opener/4426915/?nrt=149

  • Die Fahrer wollen da fahren und sind sich dieses Risiko bewusst, also wo ist das Problem?

    wer spricht von einem Problem?


    Und viel was geileres als mit 300 km/h da lang zu fliegen gibt es adrenalinmäßig auf keinen Fall.

    ist doch aber so, dass DIESES Rennen eigentlich (fast) nur wegen der Toten Fahrer / bzw. evtl. Zuschauer in den Schlagzeilen ist.

    Dann kommt häufig so ein Zusatz "ach so, gewonnen hat den Lauf übrigens ……."

  • ist doch aber so, dass DIESES Rennen eigentlich (fast) nur wegen der Toten Fahrer / bzw. evtl. Zuschauer in den Schlagzeilen ist.

    in Deutschland vielleicht, aber ist das nicht bei Veranstaltungen wie der Rallye Dakar nicht hier genauso? ;)
    In Großbritannien gibt es sehr umfassende Liveübertragungen von allen Road Racing Events und ganz besonders der IoM TT und vor Ort sind enorm viele Zuschauer.


    wer spricht von einem Problem?

    Du und dein persönliches Problem. ;)

  • Mich wundert es, das dort eigentlich nicht viel mehr Katastrophen passieren.


    Ich persönlich muss sagen, ich schaue mir die Zusammenfassungen im TV über die TT auch gerne an,

    weil es das in dieser Form sonst nicht gibt.

    Und nein, ich schaue das nicht wegen irgendwelcher Crashes oder Unfälle an.


    Im letzten Jahr gab es sogar Rennen mit reinen E-Bikes, das fand ich ganz interessant.


    Ich selber würde bei diesen Rennen nie mitmachen wollen. Mir persönlich ist mir das viel zu gefährlich.

    Genauso wie ich nie auf die Idee kommen würde, den Mount Everest zu besteigen oder eine Wanderung durch den

    indischen Urwald zu machen.


    Diejenigen, die dieses unternehmen, sind sich des Risikos bewusst (hoffe ich mal) und haben für sich selber entschieden,

    dieses Wagnis einzugehen.

    Hört sich vielleicht ein bisschen sarkastisch an:

    Ich denke, solange sie niemanden anderen gefährden oder verletzen, sollen Sie machen, was Sie für richtig halten.


    Die Kehrseite von dieser Freiheit ist, das hinterher, wenn sie in Bedrängnis kommen, die Allgemeinheit für die Kosten

    des Rettungseinsatzes aufkommt, oder für Folgekosten. Aber das ist in einem Sozialstaat so, und das ist auch gut so.


    Aber das ist, wie gesagt, nur meine Meinung.

    Es gibt 10 Gruppen von Menschen: Die, die Binärcode verstehen und die, die ihn nicht verstehen...beer ...!

  • nee - ich meine nicht

    Wo gibt es denn in Deutschland in den Massenmedien eine Berichterstattung zur Dakar? Es gibt auf allen großen deutschen Motorsportseiten Tageszusammenfassungen zur IoM TT und Hintergrundberichte, viel was anderes ist es bei der Dakar auch nicht und bei beiden Veranstaltungen wird dann rumgeschrien, dass wenn etwas passiert, es viel zu gefährlich ist und der ganze Motorsport scheiße ist.


    Ich bin froh, dass es solche Oldschoolveranstaltungen noch gibt, die nicht komplett sterilisiert sind und ich plane in den kommenden Jahren endlich mal zur Isle of Man zu reisen.


    Und um die Szene vielleicht besser zu verstehen empfehle ich, wieder einmal, den sensationellen Film über die Dunlop-Brüder "Road TT - Sucht nach Geschwindigkeit".

  • Kannst auch "Treppenhäuser" googlen, da gibts jedes Jahr Tausende Tote, die die Treppe runterfallen...:P


    Was ich sagen wollte: dieses Rennen hat einfach einen unvergleichlichen Charakter und der ist nicht zu erklären, dass muß man wohl mal selbst gesehen haben, oder im Sinne der Fahrer mal selbst gefahren sein. Nur dann erschließt es sich einem vollends. Der Speed kommt im TV gar nicht so rüber, wie er das an der Strecke tut. Usw. Und die Gefahr ist wohl ein Teil der Faszination. Vielleicht sind sie bei der MotoGP nochmal nen Tick schneller, aber auf einer halbwegs sicheren Rennstrecke ist man halt auch befreiter, alles zu riskieren. Brichst dir halt vielleicht was. Bei der TT ist es praktisch digital - entweder kommst durch oder bist tot. Wäre nicht meines, aber gibt wohl genug mit den Nagel im Kopf, denen dass noch extra den Kick gibt...

  • Aus der Seele einer Road Racing Familie. Lesenswert und aufschlussreich:

    https://www.facebook.com/photo…3246954966&type=3&theater

  • ich würde euch gerne mal Zusehen, wie Ihr locker flockig den Hinterbliebenen (auch den Kindern) erklären wolltet, das es ja die eigene und freie Entscheidung des Fahrers war an dem Rennen teilzunehmen, das er wusste in welche Gefahr er sich begibt und sein Leben bewust aufs Spiel setzte .

    Wie gesagt, schau dir die Dunlop-Dokumentation an, da kommt genau diese Szene drin vor und siehe da, Michael Dunlop fährt genau einen Tag nachdem sein Vater bei einem Rennen tödlich verunglückt ist eben dieses und gewinnt das.

    Das ganze ist halt einfach eine Sucht nach Geschwindigkeit und Freiheit, die brauchen das halt einfach. Die einen sind nach Drogen und Alkohol süchtig die anderen eben nach diesem Nervenkitzel. Nur eins trifft eine: Davon los kommt man kaum. :P