Porsche Carrera Cup Saison 2020

  • Dupré Engineering liebäugelt mit dem Carrera Cup-Einstieg für 2020. Wunschfahrer ist Luis Glania.

    Die haben und hatten ja auch noch nie einen anderen Fahrer :). Die gurken da in unterklassigen Serien rum. Man sieht doch wie schwer sich derartige Teams tun bei einem Wechsel in diese Serie. Kurt Ecke ist wirklich ein gutes Team mit viel Erfahrung, sind vom Porsche Sports Cup und der Nordschleife in der PCCD aufgestiegen und müßen böse kämpfen. Es ist natürlich auch schwer in einer solchen Situation gute Fahrer zu finden.

  • Soviel zum Thema: "Im Markenpokal kämpfen alle mit denselben Waffen"....:P

    Ja, das stimmt aber wirklich! Es ist aber halt so das gute und erfahrene Teams die Autos einfach besser in den Griff bekommen. Standardteams reagieren auf das Fahrzeugverhalten anhand der Daten und der Fahreraussagen, im Nachgang! dann ist aber das Quali oder rennen vorbei und zum nächsten Einsatz haben sich die Bedingungen wohl möglich geändert. Gute Teams haben Leute die schon vor der Sitzung wissen wie sich die Strecke unter den Bedingungen entwickelt hat und bekommen das große Problem des 997 Cup, das Untersteuern, in den Griff. Schau dir mal die Daten teilweise an, so vom Nürburgring mit erheblichen Wetterveränderungen. Da waren am Freitag die Top 10 unter gleichen Reifenbedingungen unterwegs, am Samstag erheblich kälter und weniger Gripp auf der Strecke! In der Folge sind einige Fahrer um fast 1 Sekunde langsamer geworden! So was passiert z.B. einem Team Lechner oder Huber nicht, bzw. fast nie!

  • Die haben halt wahrscheinlich die erfahrenenen Ingenieure/Techniker, und das geht meist auch aufs Budget. Bzw. heuert eben der beste Techniker selten beim kleinsten Team an...

    Ein guter Ingenieur ist im Motorsport immer wichtig. Und um so wichtiger, desto gleicher die Fahrzeuge. In den Markenpokalen speziell von Porsche ist der Fahrzeug-Ingenieur mittlerweile einer der größten Budgetposten.

  • Hat aber nicht nur mit dem Budget zu tun, der (Stamm-) Ingenieur bei Lechner ist schon ewig ( 40Jahre? ) beim Team.

    Wobei man Lechner ja auch nicht wirklich mit "normalen" Teams vergleichen kann mMn, dass ganze ist schon sehr familiär dort.

  • Wird bei ihm sowieso Zeit, dass er aus den Formelautos rausgeht.

    Für mich ein Kandidat für Project 1 neben Fittje der hfftl ein zweites Jahr fährt

    Ich denke nicht das Fittje sich noch ein Jahr bei Project 1 antut! Dafür ist in dem Team zu viel daneben gegangen! Außerdem gibt es Project 1 nicht mehr! Es ist nur der Name, in Wirklichkeit ist es JBR! Ein neu reaktiviertes Team das sich mit Ingenieur und Mechanikerin bei Schubert Motorsport bedient hat. Alle ohne bzw. geringe Erfahrung im Porsche Cup! Im gesamten Team keiner der über spezifische Erfahrungen im Porsche Cup verfügt. Der Ingenieur macht ansonsten VLN. Ewans und Fittje sind in 2019 deutlich hinter ihren Möglichkeiten geblieben. Ewans wurde übrigen bis auf die letzten 3 Rennen komplett von Fach Motorsport (Alex Fach plus Mechaniker von Fach) betreut. Da hatte JBR und Project 1 überhaupt keine Mitwirkung. In den letzten 3 Rennen wurde dann nur noch der Mechaniker gestellt. Das alles sind natürlich Rahmenbedingungen die sich Fittje wohl nicht nochmal haben möchte. Ansonsten habe ich mich ja schon zu der Wichtigkeit von jahrelanger Erfahrung in dieser Serie, so wie bei Lechner, ausgelassen.