FIA veröffentlicht Untersuchungsbericht zum Anthoine Hubert Unfall

  • Im Grunde beschreibt der Bericht nur den Unfallhergang und nennt dazu ein paar statistische Daten. Keine Aussagen zu Ursachen und Anlässen des Unfalls, sowie dessen Folgen. Dass die Fahrer die als Auslaufzonen vorgesehenen Flächen längst als Ideallinie benutzen? Kein Wort davon! Für mich ein Abschlussbericht ohne Lerneffekt und für den Papierkorb. Schade um das Opfer und vor allem schade um die Opfer, die es künftig noch geben wird.

  • Dass die Fahrer die als Auslaufzonen vorgesehenen Flächen längst als Ideallinie benutzen? Kein Wort davon! Für mich ein Abschlussbericht ohne Lerneffekt und für den Papierkorb. Schade um das Opfer und vor allem schade um die Opfer, die es künftig noch geben wird.

    Sehe ich genauso.

    Absolut "grandios" war dann ja auch der gewaltige Zaunpfahlwink, als eine Woche nach dem Unfall in der F3 in Monza Alex Peroni in der Parabolica einen Sausagecurb mitnimmt und abhebt, wie eine Weltraumrakete. So langsam muss es doch der letzte FIA-Funktionär merke, dass das so nicht weiter geht.

  • So tragisch der ganze Unfall auch war, es wird immer wieder schlimme Unfälle geben, vermutlich auch mit tödlichem Ausgang. Der Unfallhergang ist innerhalb von Sekunden passiert, und wie es im Bericht steht haben alle gut reagiert, dennoch kam es zu der Kollision.


    Ändern kann man nicht viel, außer wie in Monza die Curbs abflachen, zusätzliche Reifenstapel und und und...

  • Sehe ich genauso.

    Absolut "grandios" war dann ja auch der gewaltige Zaunpfahlwink, als eine Woche nach dem Unfall in der F3 in Monza Alex Peroni in der Parabolica einen Sausagecurb mitnimmt und abhebt, wie eine Weltraumrakete. So langsam muss es doch der letzte FIA-Funktionär merke, dass das so nicht weiter geht.

    Wobei das jetzt zwei gegensätzliche Phänomene sind...was beim einen besser gewesen wäre, ist beim anderen komplett falsch. Eigentlich muss sich das Verhalten der Rennfahrer ändern, oder die Strafen (für Tracklimits) härter.


    Man könnte die Auslaufzonen mit etwas beschichten, dass extrem verlangsamt, sodass eben keiner einen Zeitgewinn hätte, wenn er drüber fährt. Und gleichzeitig wird man langsamer, wenn man sie wg. eines Problems nutzen muß.

  • Eigentlich muss sich das Verhalten der Rennfahrer ändern, oder die Strafen (für Tracklimits) härter.

    Naja, klar dürfen sie da nicht fahren, aber solange es keine wirklichen Strafen gibt, baut halt jeder das in die Ideallinie ein. Und bei Peroni war es keine Ideallinie, sondern ein abkommen der Strecke und das Treffen des Sausagecurbs, der mitten in der Auslaufzone liegt. Da hätten auch keine härteren Strafen etc. das Verhalten geändert. ;)

    Da gehört einfach ein gutes, altes Kiesbett hin.

  • Meines Wissens wollten sie die Kiesbetten weg haben, damit man noch auf den Flächen weiter bremsen kann, bzw. damit Motorräder da nicht so schwer verunfallen...

    Das die Motorradfahrer keine Kiestbetten haben wollen ist ein weit verbreiteter Irrglaube, welcher aber leider zum Monza-Umbau zo veröffentlicht wurde. Motorräder brauchen Kiesbetten um zu bremsen, da sie auf Asphalt ungebremst weiterrutschen.Aus diesem Grund ist ja auch Luis Salom 2016 in Barcelona tödlich verunglückt. Und auch die FIM hat deshalb gesagt, dass wegen der Asphaltwüste im 1. Streckensektor auf dem Nürburgring die MotoGP dort nur fahren kann, wenn das alles kmoplett umgebaut wird. Und Motorradfahrer brauchen jeden cm Kies, den sie bekommen können, da reicht der kurze Streifen vor der Wand nicht aus.