Großer Preis von England

  • Ich fand es eigentlich ganz in Ordnung.


    Die durch die Fahrer, die sich auf Softs getraut haben, wurde das Feld für morgen nochmal etwas durchgemischt, siehe Alonso auf 7 und Raikkönen auf 13.


    Dazu gab's mit den Drehen von Sainz, Mazepin und Perez mehr Zwischenfälle als in so manchem Grand Prix.


    Die Aufholdjagd von Sainz war auch ganz nett und Perez morgen von 20 wird ebenfalls interessant.


    Man hat auch ganz gut gesehen, wie schwer es morgen sein wird, zu überholen. Vettel hing ja lange hinter Alonso fest und kam nicht vorbei, ich glaube auf anderen Strecken gäbe es mehr Manöver.


    Unterm Strich war's in Ordnung bzw. sogar besser als ich dachte.

    Nur spricht der Mangel an Überholmanövern nicht dafür, dass es morgen besonders toll wird.

  • Warum Mangel an Überholmanövern? Das Rennen ging über 17 Runden und dafür gab es einige schöne Manöver. Ich rede von Überholen und nicht von brotloser Kunst ala DRS-Vorbeifahren.


    In der zweiten Rennhälfte ging halt kaum einer ein Risiko ein. Punkte gibt es nur für die ersten Drei und wegen einem Startplatz riskiert niemand einen Crash, der ihm morgen das ganze Rennen versaut.

  • Warum Mangel an Überholmanövern? Das Rennen ging über 17 Runden und dafür gab es einige schöne Manöver. Ich rede von Überholen und nicht von brotloser Kunst ala DRS-Vorbeifahren.

    Welche Manöver gab es denn?


    Sainz hat viel Überholt, aber er lag ja auch nach dem Ausritt viel weiter hinten als üblich.


    Ansonsten sind noch beide McLaren an Alonso vorbeigegangen, der Kampf Alonso/Ricciardo war nett.


    Mehr fällt mir nicht ein, und ohne Sainz ist es dann schon nicht viel.

  • Ich muss leider (mal wieder) zugeben, dass ich das Sprintrennen natürlich nicht gesehen habe. Daher steht es mir nicht zu, mich jetzt inhaltlich dazu auszulassen. Dennoch möchte ich mich zu dieser Regel generell äußern und die Sprintrennen aus einem anderen Grund kritisch beäugen.


    Früher gab es nach dem Qualifying, d.h. nach Feststehen der Startaufstellung, aus meiner Sicht noch zahlreiche Spannungsmomente für das Rennen. Doch mit dem weitgehenden Wegfall taktischer Gestaltungsmöglichkeiten (siehe Nachtankverbot, keine Reifenwahl vor dem Qualy, etc.), fehlender Set-up-Arbeit nach dem Qualifying und einer überhaupt immer vorhersehbareren Formel 1, ist aus meiner Sicht die Möglichkeit, der Pole-Sitter als schnellster auf eine Runde könne womöglich nicht der schnellste auf den Long-Runs sein, als letztes aktives Spannungselement für das Rennen verblieben. Nicht selten haben wir das in den letzten Jahren gesehen und oftmals waren es einzig diese Überlegungen, welche vor dem Start die Fantasie antrieben, bzw. für ein spannendes Rennen sorgten.


    Wenn jetzt aber schon am Samstag ein (Sprint-)Rennen gefahren wird und das Feld - oder zumindest die Spitze - zum (Haupt-)Rennen bereits in Reihenfolge der schnellsten Long-Runs positioniert ist, wofür brauchen wir dann überhaupt noch den Sonntag?


    Natürlich kann ich verstehen, was sich die Regelmacher vom Sprintrennen erhoffen/erhofft haben, aber letztlich ist aus meiner Sicht klar, dass im Sprintrennen niemand ein übertriebenes Risiko gehen wird. Auf eine durchgewürfelte Startaufstellung am Sonntag braucht man daher kaum zu hoffen - schon gar nicht nach fast einer halben Renndistanz.

  • Na ist doch für 17 Runden ganz ordentlich. Ist ja auch F1 und nicht Moto3. Jedenfalls ist mir das so lieber als Vorbeifahren via DRS.

  • Na ist doch für 17 Runden ganz ordentlich. Ist ja auch F1 und nicht Moto3. Jedenfalls ist mir das so lieber als Vorbeifahren via DRS.

    Ja klar, ich habe auch geschrieben, dass ich es auch in Ordnung fand.


    Nur muss man eben auch sagen, dass es ohne den Zwischenfall von Sainz kaum Manöver gegeben hätte.

    Dann wären nur die zwei McLaren an Alonso vorbeigegangen und das war es.

    Und DRS war ja auch im Sprintrennen die ganze Zeit freigegeben.


    Daher kommt also meine Aussage, dass ich heute kaum mit Manövern rechne.

    Alonso steht jetzt weiter vorne als nach dem Qualifying, da könnte es also munter weiter gehen, Sainz und Perez haben etwas Aufholarbeit vor sich.

  • Sehr schwierig.


    War geiler Fight, sehr spannend am Ende.


    Mal unabhängig, ob Hamilton schuldig an der Kollision ist oder nicht:


    Wenn schuldig, dann ist das Strafmaß lächerlich. Es war klar, dass er trotz der Strafe gewinnt. 10 Sekunden gegen Ferrari ist kein Problem für ihn, Bottas kann nicht und wenn er könnte, darf er nicht.


    Wenn man Strafen in seine Strategie mit einbeziehen kann, dann passt was nicht.