Beiträge von M. Nissen

    schade, hätte gerne noch ne andere Strecke dafür gehabt

    Ich hatte das ebenfalls als Chance gesehen, vielleicht mal wieder eine Traditionsstrecke in den Kalender zu bekommen. Aber klar, ich kann das Argument mit den Frachtkosten und den ohnehin schon sehr vielen Rennen auch ganz gut nachvollziehen.


    Für mich wirft das aber die Frage auf, ob sich hier nicht ein Konflikt anbahnt: Während Liberty Media also gerne 23 Rennen veranstalten wollte und den Kalender künftig absehbar auf 25 Rennen ausweiten möchte, nutzt die FIA offenbar die erstbeste, sich bietende Gelegenheit, um den Kalender immerhin ein klein wenig zurecht zu stutzen. Mir scheinen beide Akteure ggf. gegenläufige Interessen zu verfolgen. Man darf daher gespannt sein, ob/wie die FIA die Ausweitung auf 25 Rennen mitmacht.

    Warum unpraktisch?
    Gibt ja direkt im Anschluss an das Rennen die ganz normale Analyse mit Interviews und Co.

    Achso, das gibt es also trotzdem auf Sky. Das geht ja für Nicht-Eingeweihte aus diesem Übertragungsplan überhaupt nicht hervor. Schon komisch, wo ansonsten offenbar jede noch so kurze Live-Schalte im Plan eingetragen ist. Aber danke auf jeden Fall für die Info beer!

    Was soll eigentlich dieser Quatsch bei Sky die Analyse immer erst am nächsten Tag zu senden? Ist das nicht total unpraktisch?

    Sorry, aber der ganze Grand Prix ist für mich so dermaßen affig. Schon die Animation der Strecke, die vor einigen Wochen durch das Internet geisterte zeigte eindeutig, worum es Miami wirklich geht: Die High Society soll in schön teuren Lounges bei Cocktails möglichst viel Geld lassen, während nebenan ein paar Autos fahren. Echte Tribünen für echte Fans sucht man dort jedoch vergebens. Mich würde es nicht wundern, wenn Liberty Media der Formel 1 in den USA damit eher schadet als nützt.

    Ich sehe es im Endeffekt auch so, wie Tobse schreibt. Auf die Bug-Reports von Sven hier im Forum freue ich mich trotzdem :].

    Ich fand das Rennen ganz nett anzusehen, auch wenn der Kampf um den Sieg wohl recht schnell entschieden war. Einzig der Gedanke, es könnte ja nochmal regnen, hat im Hinterkopf für immerhin etwas Spannung um den Sieg gesorgt. Dafür gab es aber im weiteren Feld sehr schöne Kämpfe.


    Was die Verlierer des Rennens angeht, so möchte ich KaY zustimmen und die Liste noch ein wenig erweitern:

    - Mick Schumacher: Dreher am Start auf einer Pfütze. Später nochmal ein Dreher in Variante Alta. Schon wieder keinen Punkt.

    - Lewis Hamilton: Beißt sich das ganze Rennen über erfolglos an Pierre Gasly die Zähne aus. Insgesondere dass der Teamkollege im selben Auto auf Platz Vier fuhr und nun schon 21 Punkte Vorsprung hat, dürfte Hamilton schockieren.

    - Charles Leclerc: Zählt durch seinen Dreher sicher auch zu den Verlierern. Immerhin hat er mit Platz Sechs aber noch gut aufgeholt.

    - Alpine: Schon wieder löst sich ein Seitenkasten (Ob die Berührung mit Mick fünf Runden zuvor jetzt wirklich dafür ausschlaggabend war???) in Wohlgefallen auf. Dass der Teamchef trotz gleicher Vorfälle bei den Tests und in Bahrain verkündete, den Seitenkasten nicht ändern zu wollen, wird langsam zu einer echten Belastungsprobe.

    - Carlos Sainz: Kann für die Kollision am Start wohl eher nichts. Dass er noch während des Rückwärts-Rollens im Kiesbett Vollgas gibt, darf aber wohl als mindestens fahrlässig bezeichnet werden. Das Eingraben im Kies war so wohl vorprogrammiert.


    Die Gewinner des Rennens:

    - Max Verstappen: Er dominiert das Rennen und dank des Fehlers von Charles Leclerc ist die WM wieder deutlich offener. Auf jeden Fall kann man ihn noch nicht abschreiben.

    - George Russell: Hat seinen Teamkollegen nach wie vor recht deutlich im Griff. Holt Platz Vier, Hamilton nur 13.

    - Vatteri Bottas: Fährt nach dem Mercedes-Abgang spürbar befreit auf. Starker Fünfter.

    - Sebastian Vettel: Gab sich am Mikofon von Kai Ebel die Schulnote 1. Das mag man vielleicht übertrieben finden, doch die Leistungssteigerung gegenüber Melbourne ist absolut beeindruckend.

    - McLaren: So schwach wie das Team zu Saisonbeginn war, so stark hat es auch zugelegt. Verdient aufs Podium.

    - Aston Martin: Bisher hatte man eine absolute Seuchen-Saison und keine Chance auf Punkte, doch in Imola fuhr man klar im Mittelfeld mit.

    Was sagt ihr jetzt im Nachhinein zu den Umbaumaßnahmen?

    Meiner Meinung nach hat es sich ausgezahlt, es gab für Melbourne ungewohnt viele Zweikämpfe und Überholmanöver.

    Ich muss sagen, ich habe lediglich die von Sven verlinkten Highlights gesehen. Grundsätzlich bin ich von dem Umbau bisher aber auch positiv überrascht. Es wundert mich etwas, dass man auf der Gegengeraden jetzt offenbar sogar ohne DRS und ohne Bremszone überholen kann. Zu Saisonbeginn hieß es ja noch, die neuen Autos böten quasi keinen Windschatten mehr, wodurch Überholen ohne DRS nahezu unmöglich sein dürfte. Doch Melbourne hat uns offenbar eines Besseren belehrt. Sehr schön!


    Auch in den anderen Punkten simmte ich Tobse zu. Leclerc sehe ich allerdings noch nicht als kommenden Weltmeister, auch wenn sein aktueller Vorsprung tatsächlich beeindruckend ist. Doch wenn die Red Bull ihre Technik erstmal im Griff haben, kann sich das Blatt schnell wenden.

    Die DRS-Zone auf der Gegengeraden entlang der entfernen Schikane ist also aus Sicherheitsgründen gestrichen worden. Zu gefährlich sei es demnach den langen Linksbogen mit offenem Heckflügel zu durchfahren.


    Sorry, aber jetzt mal ehrlich:

    Wenn das so ist, dann hätte man sich den Umbau lieber komplett schenken sollen. Damit haben wir im Zweifel einen teuer umgebauten Kurs, der jetzt immernoch nicht zum Überholen taugt, weil man schlicht an der völlig falschen Stelle herumgedoktort hat. Auf das Rennen bin ich schonmal gespannt, aber aus meiner Sicht entwickelt sich dieser ohnehin nur schwach durchdachte Umbau mehr und mehr zu einem totalen Fiasko.


    Immerhin sollten sich mit der Streichung der DRS-Zone nahezu sämtliche Überlegungen hinsichtlich der Bremsspielchen - zumindest für Melbourne - vorerst erledigt haben.

    Eigentlich ist das Ganze schon fast wieder zu kompliziert, um noch Spaß zu machen...

    Ja, stimmt schon. Sorry, dass ich einigen damit offenbar den Spaß nehme. Das ist natürlich nicht meine Absicht.


    Aber seien wir mal optimistisch: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird es am Sonntag zu keiner DRS-Kontroverse kommen ;).


    Ich bin mir aber sicher, dass wir im Laufe der Saison noch einige strittige Szenen sehen werden:

    - Zwei Kampfhähne verlieren sich im DRS-Bremsduell und ein Dritter kommt von hinten angezischt.

    - Während eines DRS-Bremsmanövers kommt es zu einer riskanten Rück-Rundung durch Hinterbänkler.

    - Jemand wird einen Fahrfehler oder einen Defekt simulieren, um in den Genuss von DRS zu kommen.

    - Ein Fahrer wird hinter einem defekten Fahrzeug herschleichen, aus Sorge in eine Falle gelockt zu werden.

    Codemasters hat wieder zugeschlagen.

    Ich kenne ja auch viele, die sagen, das läge wohl nicht zuletzt auch an Electronic Arts. Warner vor dem Publisher-Wechsel gab es ja genug und ich denke, dass sich derzeit viele dahingehende Befüchtungen bestätigen.

    Sehr gut zusammengefasst, Tobse!

    Noch einmal: In Saudi Arabien hatten wir eine DRS-Geraden, auf der überholt wurde und an deren Ende der nächste Messpunkt war. Das war das Problem.

    Ehrlichgesagt ziehe ich deine obige Problem-Definition ein wenig in Zweifel und möchte das im Folgenden darlegen. Die Fahrer bremsen ja nicht, weil es VOR dem Messpunkt eine DRS-Zone gab, sondern sie bremsen, weil es NACH dem Messpunkt eine DRS-Zone gibt für welche sie das DRS benutzen können wollen.


    Und um sich dieses DRS zu holen ist es ja überhaupt nicht erforderlich, Seite an Seite mit einem anderen Fahrzeug zu einem solchen Messpunkt zu kommen. Klar, wenn man ohnehin schon im Zweikampf ist, gibt das den Fahrern vielleicht die Chance, das Bremsduell ein wenig unauffälliger auszufechten. Das macht derartige Bremsduelle womöglich etwas wahrscheinlicher, zugegeben, aber ursächlich und Voraussetzung ist das meiner Meinung nach nicht, auch wenn das die Mehrheit - selbst im F1-Paddock - bisher vermutlich glaubt.


    Fakt ist: Sollten die Teams in ihren Analysen am Freitag feststellen, dass es vorteilhaft ist, die Führung vor einem Messpunkt an einen Konkurrenten abzugeben, um sich DRS zu holen, dann werden die Fahrer das im Rennen auch umzusetzen versuchen. Auf den Streckenverlauf vor dem Messpunkt kommt es dabei meiner Meinung nach gar nicht an und es wird spannend zu beobachten sein, welche Fahrer und Teams diese Zusammenhänge tatsächlich richtig verstanden haben. Mich würde es nicht wundern, wenn am Ende tatsächlich viele (noch) der Meinung sind, Bremsduelle hingen nur vom Streckenverlauf VOR dem Messpunkt ab. Diese Leute werden - vielleicht noch nicht in Melbourne, aber sicher im Laufe des Jahres - wohl eines Besseren belehrt werden.


    Wenn ich mir jedenfalls die Messpunkte und insbesondere die extreme Länge der DRS-Zonen in Melbourne so ansehe, dann wüsste ich schon, wo ich als führender Fahrer vielleicht ein wenig auf den Dreck käme oder ein "Problem" hätte, um den Gegner in der entscheidenden Situation in die Führung zu locken. Nach einem Versuch ist diese Taktik vermutlich aufgeflogen und für den Rest des Rennens verbrannt. Aber sollte es tatsächlich zu einem Duell in der letzten Runde oder ähnlich kommen, wäre das wohl ein interessantes Szenario. Und zur Not: Selbst wenn der Gegner mitbekommen hat, was die Stunde geschlagen hat - So what! Das wird Bremsduelle wie in Dschidda nicht verhindern.


    Zum Schluss vielleicht nochmal zur Einordnung:

    Wir sprechen hier über zwei DRS-Messpunkte, der erste in Turn 6 (alte Schikane nach dem Stadion), der zweite vor Turn 13 (der letzten Haarnadel). Der erste Messpunkt entscheidet über zwei DRS-Zonen mit einer Länge ca. 880 m und 580 m (zusammen 1.460 Meter). Der zweite Messpunkt ist verantwortlich über zwei Zonen á 750 m und 540 m (zusammen 1.290 m). Das sind unfassbar lange DRS-Strecken, bei denen das ein oder andere Gedankenspiel erlaubt sein wird.


    Zum Vergleich: In Dschidda war die DRS-Zone auf Start/Ziel "nur" ca. 950 Meter lang.

    [...]

    Das sind alles absolut berechtigte Einwürfe, bzw. Meinungen, die du da bringst. Ich sehe einige Punkte aber doch noch ein wenig anders.


    Ja, die vergangenen Rennen in Melbourne waren fast immer langweilig. Ob man aber deswegen den Kurs wirklich auf diese Art und Weise umbauen musste, sei aus meiner Sicht mal dahingestellt. Fakt ist: Auch die neue Strecke wird erstmal beweisen müssen, dass sie wirklich bessere Rennen liefert. Ich habe da (bisher) meine Zweifel.


    Der Charakter, den Melbourne für mich immer ausgezeichnet hat, war für mich einfach der Stop-and-go-Kurs. Es folgte praktisch immer eine mittellange Gerade auf jede Kurve, ähnlich wie in Imola (1995 - 2006). Das war aus meiner Sicht schon ziemlich prägend und ist nun verlorengegangen.


    Ob die "Angst" (manche finden ja auch Gefallen daran) vor DRS-Bremsspielchen wirklich unbegründet ist, werden wir dann bestenfalls am Sonntag sehen. Ich persönlich möchte jedoch ersteinmal davor warnen, zu meinen, Bremsspiele würden unwahrscheinlicher bei nur zwei Messpunkten und vier DRS-Zonen, schließlich wird das DRS dadurch auch ungleich attraktiver. Auf der zweiten Gerade kontern kann der Gegner dann auch nicht mehr. Und dass man an einem DRS-Detection-Punkt eigentlich nicht bremst, war in Saudi Arabien ja auch so - und trotzdem sind die Gaspedalen schon hunderte Meter davor nach oben geflogen. Ich denke, die Teams werden das im freien Training analysieren und sich genau ausrechnen, wie man sich da am schlauesten verhält.


    Ich kann durchaus verstehen, dass manche sich erhoffen, dass die Fahrer in Melbourne einander künftig besser folgen können. Und ich hätte ja auch verstanden, wenn man zu diesem Zweck die unnötige Schikane vor der Gegengeraden ("Lakeside Drive") entfernt. Warum man darüber hinaus aber auch noch an sämtlichen Kurven durch Asphaltierungen auf der Innenseite die Scheitelpunkte nach innen verlagert hat und die Kurvengeschwindigkeiten damit massiv erhöht hat, ist mir völlig schleierhaft. Ich befürchte halt, dass es gerade diese Maßnahme deutlich schwerer macht einander zu folgen und zudem auch noch die letzten echten Bremszonen eliminiert, bzw. deutlich verkürzt hat.


    Deshalb meine Prognose:

    Es kann sehr gut sein, dass das Fazit nach Sonntag ersteinmal positiv ausfällt und die Leute sagen: "Mensch, das macht ja richtig Spaß!" Ich befürchte aber, dass der neue Kurs für eine mögliche Zeit nach dem DRS komplett verbrannt sein wird und durch dem Umbau untauglich gemacht wurde.

    4x Klappflügel heißt es wird wieder gebremst ohne Ende :rolleyes:

    Das sehe ich auch so. Besonders da ja praktisch alle Bremszonen durch den Umbau verschwunden oder zumindest stark beschnitten worden sind, könnte es an der Spitze auf ein echtes DRS-Rennen hinauslaufen. Überholmanöver ohne DRS dürften auf der neuen Strecke jedenfalls noch seltener sein als vor dem Umbau.


    Ich erwarte daher eine herbe Enttäuschung über die neue Strecke, die ihren Charakter damit aus meiner Sicht verloren hat. Schade um den alten Kurs.

    soll heißen: die fahren ohne DRS! (jetzt nur ein Ausrufezeichen)

    Auch das hat ja keiner behauptet.


    mir fehlt der Zusammenhang zwischen DRS und Indianapolis (vermutlich gemeint: IndyCars)

    Kein Wunder, es gibt da ja auch keinen Zusammenhang. Wenn man meinen Text aufmerksam liest, dann wird es glaube ich auch recht deutlich, dass ich nicht zwangsläufig von einem DRS rede. Dazu braucht man ja nur den Satz davor lesen: "[...] und natürlich ging es im Motorsport schon immer auch darum, sich für die kommende Gerade geschickt zu positionieren." Es wäre ja auch regelrecht absurd, auf den Super-Speedways ein DRS einzusetzen.


    Dass es dabei vornehmlich um die IndyCars geht - aber nicht nur - dürfte wohl selbstverständlich sein, immerhin fährt die Formel 1 bereits seit eineinhalb Jahrzehnten nicht mehr in Indianapolis.


    Missverständnisse sind damit aus meiner Sicht weitgehend ausgeschlossen und ich werde auch nicht mehr gegen weitere Fantasie-Argumente anschreiben, da man aus den vielen Ausrufezeichen offenbar doch eine gewisse Aggressivität der Gesprächsführung herauslesen darf. Das schließe ich zumindest aus dem Geschriebenen, auch wenn meine diesbezügliche Frage offenbar ignoriert wurde.

    Und Lando hat Punkte geholt.

    Das dürfte zumindest eine kleine Erleichterung für McLaren geswesen sein. Zwar fuhr man auch in Dschidda noch weit hinterher, doch zumindest das Horror-Wochenende aus Bahrain hat sich nicht wiederholt. Und Lando Norris setzt Daniel Riccardo weiterhin team-intern unter Druck.

    Bei Lewis und Max hätte es vermutlich gekracht

    Das vermute ich auch! Und das mit dem DRS sehe ich halt etwas zwiespältig. Einerseits ist das in der Tat ein nettes taktisches Duell und natürlich ging es im Motorsport schon immer auch darum, sich für die kommende Gerade geschickt zu positionieren. In den amerikanischen Oval-Rennen ist es ja auch so, dass die Fahrer es sich beispielsweise in Indianapolis genau überlegen, ob sie wirklich als Führender in die letzte Runde gehen wollen.


    Doch andererseits frage ich mich auch, ob die Formel 1 wirklich dauerhaft solche Szenen produzieren möchte. Das wird früher oder später auch noch zu einer Sicherheitsfrage werden, da es wohl kaum angehen kann, dass sich zwei Kontrahenten quasi jede Runde aufs neue einen SafetyCar-Start liefern in der Hoffnung, dass keiner hintendrauf fährt.


    Insofern rechne ich derzeit damit, dass die FIA den aktuellen Spielchen schon bald durch neue DRS-Messpunkte den Garaus machen wird.

    Nach allem was ich mitbekommen habe, war das Rennen ja tatsächlich schon wieder recht gut. Sehr schön!


    Etwas kontrovers war ja die Szene rund um das Bremsduell, dessen "Sieger" mit einer DRS-Benutzung belohnt wurde. Das liegt mit Sicherheit irgendwo zwischen "taktisch genial gefahren" und "prinzipiell unsportlich", da ja eigentlich der Schnellste gewinnen soll. Im Endeffekt ist die Sache mit dem DRS nunmal ein hochgradig künstliches Element im Motortsport - mit entsprechenden Wirkungen, wie auch Nebenwirkungen.


    Einige Fans mögen vor der Saison vielleicht noch Hoffnung gehabt haben, das DRS könne durch die neuen Regeln bestenfalls unnötig und daher wieder abgeschafft werden. Und tatsächlich scheint sich die Lage an der Überhol-Front etwas gebessert zu haben, doch an eine Abschaffung des DRS glaubt inzwischen vermutlich niemand mehr. Dafür ist das neue Reglement dann wohl doch nicht wirkungsvoll genug gewesen. Schade um diese vertane Chance.