Beiträge von Gendebien

    Montoya bestreitet den Endurance Cup im MSR Acura.

    http://www.michaelshankracing.…joins-meyer-shank-racing/

    Cool, ich war immer Fan von JPM und werde es wohl immer bleiben. Echter Racer, von Genie bis Wahnsinn nur sehr schmaler Grat. Das war in der F3000 schon so und ist heute noch so in der IMSA. Der Schrecken aller Pressebetreuer. ^^ Hab mich sehr gefreut, ihn dieses Jahr mal wieder persönlich zu sehen, wenn auch „nur“ als Betreuer vom Sohnemann.

    Ich weiß auch nicht, ob Sat1 da so stark auf die Zahlen achtet. Die DTM zahlt, nicht gerade wenig, dafür, dass sie von Sat1 übertragen wird. Da wird denen das erstmal etwas egaler sein.

    Die Quote darf halt nicht den Senderschnitt runterreißen, sonst gehen die Werbepreise allgemein in den Keller.

    Stimmt auch wieder. Da würden höchstens einige ex-Formel 1-Fahrer helfen. Aber ich habe so den Eindruck, dass die meisten wenig Lust auf GT3 haben. Ohnehin dürfte Nitro als "Männersender" besser zu einer Nischenrennserie passen.


    Aber interessant, dass Racing Harz Kabel 1 anspricht: Der Schwestersender Sat1 wird ja nächstes Jahr GT3-Rennsport zeigen. Es wäre schon interessant, wenn Sat1 zumindest die DTM-Quoten von 2020 im nächsten Jahr halten kann. Auch in Bezug auf einen möglichen Marktwert von GT-Rennen in Deutschland.

    Das Interesse am GT-Rennsport wirst du da nicht rausfinden können. SAT1 überträgt keine GT-Rennen sondern die DTM. Ob die mit Class One, GT3 oder Bobbycars fährt ist egal. Das ist ein seit Jahrzehnten etablierter Markennname. Zwar mit stark fallender Wertigkeit, aber immer noch mehr, als andere Serien je erreichen werden. Das liegt einfach an der Natur der Dinge. Als der Markenname DTM etabliert wurde, gab es noch weitaus weniger Werbebotschaften als heute. Da ist ein Vielfaches an Werbung nötig als noch in den Jahren 88-92, wo die Basis für den Bekanntheitsgrad der DTM gelegt wurde.


    Ähnlich verhält es sich mit dem Norisring. Ob da DTM fährt oder GT oder Solarmobile, die hatten in den 1960er Jahren schon genauso viele Zuschauer wie heute. Auch wenn die DTM das anders sieht....

    Das kann man schon so sagen, wenn man die Facebook-Gruppen etc. verfolgt. Scheint zumindest einen harten Kern zu geben, die immer zur DTM stehen. Bzw. immer zu bestimmten Fahrern. Spengler, Rast & Glock z.B.

    Sollte man nicht unterschätzen.

    Aber auch nicht überschätzen, leider.


    Wir sind alle in den sozialen Netzwerken unterwegs und haben Freunde, Follower, Followen selbst, und fast alle sind aus unseren Interessen. Wenn ich Facebook öffne, haben 80% der Posts, die ich sehe, einen Bezug zum Motorsport. Und in den Sparten, die mich besonders interessieren, bin ich in jeder Gruppe. Und bekomme da jede Kleinigkeit. Bei einem großen Rennen wie Le Mans muss ich ewig scrollen, bis ich bei einem anderen Thema bin.


    Dadurch gerät man aber leicht in die Gefahr zu glauben, der Nabel der Welt ist Motorsport. Oder eben Le Mans, DTM, GT Masters etc.


    Und dann geh ich auf tagesschau.de oder auf sportschau.de und finde nix von alledem.


    Im Endeffekt sind es meist die gleichen, die was posten und gemessen an der Gesamtheit ein verschwindend geringer Teil...

    Hab mir jetzt nochmals mehrfach den Unfall angesehen.


    Wenn man mich fragt (was zum Glück niemand tut), so ist auch dieser Unfall eine Folge der asphaltierten Auslaufzonen. Vettel, Stroll und ein Alfa fuhren Vollgas neben der Strecke, und Groesjean erwartete die Rückkehr des Alfa und zog schon mal übertrieben nach rechts, wo es dann zur Kollision kam.


    Die asphaltierten Auslaufzonen haben ihre Blütezeit hinter sich. Als sie kamen, hatten die meisten Fahrer noch mit den Kiesbetten gelernt. Die heutige Generation kennt nix anderes, für sie ist es eine erweiterte Ideallinie.

    Würde mich mal interessieren, wie das bei den Teams finanziert wird. Sponsoren geht ja nicht bei dem Design, Fahrer sind von Audi. Eigentlich muß dass Audi voll bezahlen, sonst wird das nicht gehen.

    Soviel zum Thema "Customer Racing"...

    In der IGTC und 24h NBR sind es bei Audi Werkseinsätze, die von privaten Teams durchgeführt werden. Als Team gibt man ein Angebot ab mit allem drum und dran, Personalkosten, Reisekosten etc. und dann bekommt man den Zuschlag oder eben nicht. Auto etc. kommt vom Werk.


    Das ist ein anderes Modell als im GT Masters und den kontinentalen Ratel-Serien, dort muss ein Teil der Einsatzkosten des gekauften Autos generell eigenfinanziert werden, dazu kommt dann ein Werksfahrer und Ersatzteilpaket.

    Finde es interessant das man die GT World Challenge als Vorbereitung zur GT Masters 2022 wählt. Sehe ja eher die GTWC höher an. Aber Top für das Team.

    Im Sprint-Bereich ist das ADAC GT Masters in den letzten 3-4 Jahren sicher als höherwertiger zu betrachten, allein aufgrund der Anzahl der Poolfahrer der einzelnen Hersteller. Das bestätigen auch fast alle Teamchefs, die beide Serien kennen und auch die Hersteller-Vertreter. Aber das kann sich genauso schnell wieder ändern und ist eigentlich auch egal, solange beide Serien Spitzensport bieten.


    In der GTWC ist ein großes Problem der Boxenstopp. Der ist unfassbar wichtig, kostet viel Geld für Reifen, Schlagschrauber, und auch die schnellsten Reifenwechsler haben inzwischen einen Marktwert.


    Das werden auch Teams bemerken, die sich mit der DTM 2021 beschäftigen.

    War schön anzuschauen.


    Aber für mich als DRS-Hasser wieder mal frustrierend zu sehen, dass Hamilton nur warten musste, bis DRS freigegeben war. Vorher kein Risiko eingehen, dann Knöpfchen drücken und vorbeifahren. Damit hat er alles richtig gemacht.


    Nicht das, was ich unter Rennsport verstehe, aber so ist es in der heutigen Zeit...

    Guck na, ein Fanboy....:P


    Rast ist mit Sicherheit ein Guter, aber man hat es ihm auch leicht gemacht. Dieses und letztes Jahr war ja nur Audi ein Gegner für sich selbst. Das hätte in den Jahren, als Mercedes oder BMW noch dabei bzw. besser dabei waren, vielleicht ganz anders ausgesehen.

    Im Prinzip ist das ja wie bei Hamilton...zig mal WM, aber nie wirklich anstregen müssen, weil die anderen guten Jungs entweder nicht (mehr) da waren oder im falschen Auto saßen...

    Sorry, das sehe ich komplett anders. Weder Rast noch Hamilton können was dafür, dass ihre Arbeitgeber das bessere Auto bauen. Und sie haben sich gegen ihre Markenkollegen fast immer durchgesetzt. Alle Audi-Piloten und Bottas hatten zu Saisonbeginn die gleichen Möglichkeiten. Aber zumeist haben sich Rast und Hamilton durchgesetzt.


    Sie sind beide in ihrer Klasse in einer eigenen Liga.

    Ja, ich auch. Aber ganz ehrlich? NIEMALS

    Soweit wirds erstmal nicht kommen. Nein, nein, nein, bei weitem nicht. :jo:

    Und wenn doch, werde ich dieses Forum feiwillig verlassen. :D

    Vorsicht bei der Aussage.


    Das Interesse an der DTM wird alleine deshalb schon sinken, weil die Hersteller keine Medienarbeit mehr dafür machen werden. Die Kundensport-Pressemittteilungen liest vielleicht die Fachpresse, aber sicher keine Massenmedien. Dafür bombardieren die in der FE engagierten Hersteller diese und übertreffen sich damit gegenseitig. Das wird sich schon sehr bald auf das Verhältnis der Quoten von DTM und FE auswirken.

    Sehr interessante Ausrichtung der "Plattform". Könnte funktionieren.


    Neuigkeiten zur GT3-DTM gab es aber abgesehen vom Kalender nicht. Und Reinke und Jäger verwiesen beide darauf, dass es Kundensport sein soll und auch Abt, Phoenix und Rosberg sagten klar, dass sie nur fahren, wenn die Finanzen stimmen. Limmatainen sprach sogar von Pay-Drivern, was sicher nicht in Bergers Sinn ist. Aber irgendwer muss die Zeche zahlen.


    Scheint so, als wechsle man von den Tourenwagen-Classics zu den Tourenwagen-Legenden????

    Hab ich auch gedacht.