Beiträge von Gendebien

    Gut, sowas wie Norisring, als alle offensichtlich Platz gemacht haben, wird es nicht mehr geben. Aber es gibt genug andere Möglichkeiten in dem Fall, bei denen es kaum nachzuweisen ist, ob Absicht oder nicht dahinter steckt. Solange sie Hersteller brauchen, um das Feld zu finanzieren, wird sich das Thema nicht vermeiden lassen. Vor allem aber, es wird nun viel früher in der Saison beginnen, um möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Die Briefings vor den Rennen dauern zukünftig länger.


    Das mit dem Boxenstoppfenster ist ein Schritt in die richtige Richtung, warum sie allerdings überhaupt am Boxenstopp festhalten, wissen nur sie selbst. Der Boxenstopp schafft keine Spannung, er killt sie eher. Und mit der oft zitierten DNA der DTM hat ein Boxenstopp sicher nichts zu tun, die erfolgreichste Zeit der DTM (ok, ist sehr lange her....) war ohne Stopps.


    BoP-Änderungen sind nun während der gesamten Saison zu jedem Zeitpunkt möglich (2021 konnte die BoP ab Rennwochenende 4 nicht mehr während eines Rennwochenendes geändert werden).

    Das wird an manchen Wochenenden zu ziemlichen Diskussionen führen, da ja nun seitens Reglement Änderungen auch an jedem Wochenende möglich sind. Da bekommt AVL noch viel Spass.


    Es wird Full Course Yellow eingeführt, allerdings mit einem klassischen Restart wie nach einer SC-Phase. :]

    Pflichtboxenstopps sind während FCY verboten. (Also quasi dann doch wie eine SC-Phase, nur ohne Boxenstopps. Könnte ein heikles Thema werden...)

    Die GT World Challenge verfährt vor allem bei den Langstrecken-Rennen ähnlich. Dafür muss aber die Neutralisation von FCY auf SC übergehen, denn für einen Restart, wie ihn die DTM macht, muss das Feld ja zusammengeführt werden, das ist bei FCY nur schwer möglich, da alle die gleiche Geschwindigkeit fahren müssen. Wenn man nur ein Teil von der Strecke holen will, verpufft dann natürlich die Zeitersparnis, die man durch FCY hätte...

    Und natürlich die Problematik Boxenstopp, erlaubt oder nicht?


    Sehe es weniger heikel, eher Blödsinn. Entweder FCY oder SC.

    Alles richtig zusammengefasst. Aus all den genannten Gründen bin ich in den 80er-Jahren weg von Schwab/Schlang zu Prüller. Vor allem der Statistik-Teil hat mich immer sehr interessiert.


    Allerdings, wie schon mal erwähnt, irgendwann stand dann auch bei Prüller nichts mehr drin, was es vorher schon in Pressemeldungen gab...


    Aber so ältere Jahrgänge kauf ich mir immer mal wieder, auch über die Österreicher hinaus gibt es da immer wieder interessantes zu lesen.

    Ich hoffe für GetSpeed, dass sie einen gleichwertigen Ersatz für Maini finden. fahrerisch und kommerziell.

    Was sagt uns stand heute dieser Artikel, der, wenn ich es richtig verstehe, auf einen Podcast in einem spanischen Medium vom 9. Dezember basiert ?


    Wenn die Finanzierung stimmt, wird ein Auto eingesetzt. Wie überall im Motorsport...

    Mit anderen Worten: Man hat keinen Hersteller gefunden, der einen Wechsel entsprechend finanziert hätte.


    So einfach wechselt man als Privatteam nicht, Man hat sich über Jahre etwas aufgebaut, hat Know how, Autos, Teile, Spezialwerkzeuge. Müsste man alles neu erwerben, kostet viel Zeit und Geld,


    Bin gespannt, ob T3 das Budget für die DTM zusammenbekommt.

    Hallo,


    ich besitze die GP-Stories von 73-76, 79 und dann von 1989 bis 2003.


    Fand sie immer gut, allerdings, desto älter, desto besser. Auch Prüller kam dann irgendwann nicht mehr an der Pressepolizei der Hersteller und Teams vorbei.


    Was möchtest du denn wissen?

    Mag ja alles sein. Nur dann soll er halt zu der Entscheidung stehen, die er zuerst getroffen hat (nämlich, dass sich die Überrundeten nicht zurückrunden dürfen) und nicht nochmal alles über den Haufen werfen, nachdem Christian Horner per Funk rumgejammert hat. Sorry, aber Masi hat sich dadurch beinflussen lassen und das nicht zum ersten mal.

    Ich denke eher, beeinflusst haben ihn mehr die Leute, die in der Rennleitung rechts und links neben ihm sitzen.

    Es gibt meines erachtens keine Regel die besagt, dass man das Rennen nicht wieder aufnehmen könnte, selbst wenn mehr als 75 % absolviert sind. Warum auch?

    Die 75% braucht man doch nur für die vollen Punkte, ansonsten haben die meines erachtens keine wirkliche Bedeutung.

    Ok, dann hab ich mich vertan. Damit ist es eine Kann-Bestimmung, und wenn in Baku nach 75% der Renndistanz rot und nochmal Neustart gab, dann ist es ok und wäre eine Alternative gewesen. Aber dann hätte es wohl gescheppert, wenn beide mit neuen Reifen und stehenden Start losgefahren wäre.

    Ab dem Moment, wo Lafiti in die Mauer ist, konnte Masi in der Öffentlichkeit nur noch verlieren.


    Rote Flagge scheidet aus, da mehr als 75% der Gesamtdistanz absolviert sind, dann hätte es keine Restart mehr gegeben. Die Welt hätte getobt.

    Fährt er unter SC zu Ende, hätte auch alle Welt getobt.

    Lässt er nicht zurück runden, hätte bzw. hat RB getobt.

    So ließ er zurück runden und MB tobte.


    Ich persönlich finde Masi gut, er sucht pragmatische Lösungen (wie auch der Platztausch nach der Roten Flagge in Saudi Arabien letzte Woche), die zwar nicht unbedingt dem Wortlaut des Reglement entsprechen, aber sicher dessen Sinn. Und der ist Rennen fahren!


    Das Rennen und die Weltmeisterschaft wurde auf der Strecke in der letzten Runde entschieden. Wie es dazu kam, darüber streiten einige Freaks und vielleicht noch Anhänger der betroffenen Fahrer / Teams. Für den Großteil der Zuschauer gestern war es einfach nur spannendes, geiles Racing!

    Es kann aber auch nicht sein, dass er machen kann was er will. Und genau dieses Recht gibt ihm 15.3. Sorry, aber das finde ich nicht richtig. Dann brauche ich kein Reglement, wenn der Rennleiter eh dann die Entscheidungen für das Team treffen kann, dass am lautesten Mimimi macht und man die Regeln dann so auslegt, wie es dem Rennleiter dann heute mal in den Kram passt..


    Finde das eh ein Unding, dass die Teams den Rennleiter so beeinflussen können. Egal ob jetzt Mercedes, Red Bull oder sonst ein Team. "Kein Safetycar, Michael" von Toto war auch so ein Ding. Gehört mMn dringend abgestellt.

    Man versucht alles zu regulieren, aber das geht nicht. Und irgendwann kommt man an die Grenzen des Reglements und jemand muss eine Entscheidung treffen. Das ist dann der Race Director. Ist wie ein Richter. Nur dass der Renndirektor unter Zeitdruck entscheiden muss.


    Es gibt übrigens Rennserien, da gibt es keinen Funk zwischen Rennleitung und Teams oder er geht nur in eine Richtung. Da gibt es diese Diskussion und Jammern nicht. Aber die kommen nicht im TV….

    Im Endeffekt sagen sie, der Renndirektor hat immer recht. Und das ist gut so, sonst werden wir zukünftig nach einem Rennen keine Siegerehrung mehr brauchen.

    Schöne Zitate, danke Kay!


    Ein ganz Großer! Der erste Formel-1-Mann, dem ich gegenüberstand und mein erstes Autogramm aus dem Zirkus.


    Wenn jemand für den Begriff "Racer" steht, dann sicher Frank Williams.

    Ich denke man sollte eher auf die direkte Quelle vom ADAC Motorsport verweisen und nicht auf die Seiten von RacingHarz … da er zum großen Teil auch nur die Nachrichten kopiert …

    Zum Glück gibt es Seiten wie die von Racing Harz. Er ist im Verteiler von tausenden Serien, Organisationen, Fahrern etc., ich nicht. Und da kann ich mir das raussuchen, was mich interessiert.


    Mal angesehen davon, bestehen in den meisten Tageszeitungen heutzutage 90% der Meldungen auf Pressemeldungen…

    Ist denn eigentlich bekannt, warum sich die Hersteller aktuell so sehr für die DTM interessieren, bzw. gibt es hierüber Mutmaßungen? Vielleicht sind ja für die Zukunft Dinge absehbar, welche die DTM stark nach vorne bringen könnten.


    Ein starkes Publikumsinteresse an der DTM kann aus meiner Sicht jedenfalls kaum der Grund für die hohen Aktivitäten der Hersteller in der DTM sein. Im Gegenteil: Zumindest in der Saison 2021 fuhr man mit Abstand unter so niedrigen Zuschauerzahlen, wie noch nie. Natürlich sind die Zahlen in der ADAC GT Masters auch nicht besser, aber ich schätze den Einsatz von Autos dort dann doch ein gutes Stück billiger ein als in der DTM, zumal eine Teilnahme an der GT Masters wohl auch aus sportlicher Sicht attraktiver wäre als in der DTM.

    Der Markenname DTM wurde, von der Unterbrechung 1997-1999 abgesehen, über mehr als 30 Jahre mit vielen Millionen Mark und Euro jährlich in die Höhe geschossen. Und auch wenn er sich, wie die Quoten und Zuschauerzahlen, derzeit im freien Fall befindet, so hat er noch immer einen hohen Bekanntheitsgrad.


    Und da von den beteiligten Herstellern niemand was neues entwickeln muss, sondern alles im Regal steht, ist es niemals so günstig gewesen, sich mit diesem Markennamen zu schmücken...

    Sportlich coole Sache für die DTM. Allerdings nach Norisring und dem Hinweis, dass alle vier Autos von Grasser werksunterstützt sind, hat sich das Thema Privatteams bei der DTM erledigt. Wenn ein Hersteller nicht mindestens vier Autos bringt, über die er bestimmen kann, ist man chancenlos.


    Ich befürchte, es wird 2022 wieder sein wie immer in der DTM seit 1993: Das erste Wochenende ist freies fahren, ab dem zweiten Wochenende fahren alle Fahrer einer Marke nur noch für den am besten platzierten..,

    Der Italiener beendet im Alter von 59 Jahren seine Karriere. Damit dürfte manch einer seiner Gegner in der WTCR erleichtert tief durchatmen.


    Er fuhr 38 Formel-1-GP, wurde 2009 Tourenwagen-Weltmeister und gewann 2018 die WTCR.