Beiträge von Tobse998

    Pikante Absätze aus dem Artikel:


    "Hinter der von Thiim angedeuteten Konstellation steht nach Information von Motorsport-Magazin.com ein großes Fragezeichen. Denn in der Vereinbarung, die zwischen T3-Teamchef Jens Feucht und Lamborghini besteht, ist u.a. auch ein Renningenieur aus dem Werk involviert. Und jetzt wird es spannend, denn Feucht hat am Sonntag nach dem Rennen in der Lausitz im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com vielsagend darauf hingewiesen, dass ein Renningenieur von Lamborghini am Thiim-Auto tätig gewesen sei.

    In diesem Zusammenhang legte Feucht großen Wert auf die Feststellung, dass Thiim in der Woche vor dem DTM-Event in der Lausitz mit gebrauchten Reifen getestet hätte und die dort erzielten Zeiten mehr als eine Sekunde schneller gewesen seien als bei den DTM-Rennen auf dem Lausitzring - wohlgemerkt mit neuen Reifen.


    Feucht weiter: "Wir hatten bei den Rennen in der Lausitz vermutlich nicht die Leistung, die wir hätten haben müssen. Und nicht die Performance, die wir hätten abliefern können. Leider ist das eine sehr politische Angelegenheit. Damit meine ich - und das möchte ich ausdrücklich sagen - nicht die Balance of Performance in der DTM.


    Sollte diese Aussage tatsächlich stimmen, wäre das ein Vorwurf in Richtung Lamborghini und könnte erklären, warum es zu der kurzfristigen Trennung zwischen T3 Motorsport und Thiim kam. Weil sich die Beteiligten zu der gesamten Gemengelage bisher öffentlich nicht äußern wollen, könnte die Angelegenheit ein juristisches Nachspiel haben."

    Hätte nicht gedacht, dass das Spiel so etwas bietet wie On Board- und TV-Kameraperspektiven.

    Die letzten Manager Spiele aus dem Motorsport-Bereich haben die Autos nur als farbige Punkte auf der Strecke angezeigt (gibt's hier ja jetzt auch) und den Fokus quasi komplett auf die Dinge abseits der Strecke gerichtet.
    Könnte also ein interessanter neuer Aspekt werden.

    Oha. Sowas ist natürlich doppelt bitter, wenn man Zweiter in der Gesamtwertung ist und der größte Konkurrent das Rennen gewinnt.

    Da hat er einige Punkte verschenkt, am Ende ist er immerhin noch Fünfter geworden.

    Zusammenfassung von diesem Rennwochenende:


    Mortara war in Berlin stark unterwegs und fuhr in beiden Qualifyings auf die Pole Position, von denen er immerhin eine am Samstag in einen Sieg ummünzen konnte. Sonntag reichte es für Platz 2, ein fast perfektes Rennwochenende.

    Generell liefen die Fahrzeuge mit Mercedes-Antrieb gut, Vandoorne kam beide Male auf Position 3 ins Ziel und behauptet so die Führung in der Fahrerwertung, de Vries gewinnt am Sonntag. Mit di Grassi auf P4 also alle Mercedes-Motoren am Sonntag auf den ersten 4 Plätzen.


    Größere Zwischenfälle oder Safety-Cars gab es dieses Wochenende nicht, dafür aber reichlich Zweikämpfe und Überholmanöver.

    Kontrovers war das Manöver von Frijns gegen da Costa am Ende des zweiten Rennens, wo er da Costa ins Heck fuhr, dieser fast die Kontrolle über das Auto verlor und die Position abgeben musste. Eine Strafe gab es nicht.


    Bisher bin ich doch positiv überrascht von dieser Saison, nachdem ich die Serie in den letzten Jahren eher ziemlich schwach fand.

    Das Qualifying ist nun um Welten besser und zum Glück keine Lotterie mehr, die Kämpfe auf der Strecke machen Spaß und der Attack-Mode sorgt auch für reichlich Action, auch wenn einige ihn als künstlich empfinden. Ich als Rallycross-Fan empfinde ihn als relativ ähnlich wie die Joker Lap, damit hatte ich auch nie ein Problem. Alle können ihn im gleichen Maße nutzen und es ist eben ein zusätzliches Strategieelement. Der Fanboost ist im Gegensatz dazu aber leider nach wie vor sehr unfair und sportlich gesehen einfach nur Mist.


    Vandoorne führt die WM nun mit 111 Punkten an (nach 8 Rennen schon mehr als Weltmeister de Vries in der gesamten letzten Saison mit 15 Rennen), Mortara schiebt sich auf die 2 (99 Punkte) vor Vergne (95 Punkte). Evans und Frijns sind noch in Schlagdistanz (83 bzw. 81 Punkte), de Vries auf Platz 6 ist mit nur 65 Punkten schon ziemlich weit abgeschlagen.

    In der Teamwertung führt Mercedes mit 176 Zählern vor Venturi (148) und DS Techeetah (137).



    Edit: Ich seh's grad, ich bin im falschen Thread ^^

    Kann einer der Mods den Beitrag bitte ins 2022er Topic verschieben? Danke.

    Ein paar News zu T3:

    Hawkey nach wie vor ohne Hauptsponsor, nachdem ROKiT abgesprungen ist, aber wohl trotzdem bis auf weiteres am Start.

    Zudem hat das Team nun doch wieder Werkssupport von Lamborghini bekommen, nachdem man mit Thiim einen guten Grund dafür vorweisen konnte.

    Und auch in dieser Saison plant das Team, 2 Gaststarts zu machen. Die größten Chancen hat Maximilian Paul.


    Nach Sponsor-Aus: Wie geht es mit Esmee Hawkey beim T3-Team weiter?
    T3-Pilotin Esmee Hawkey fuhr beim DTM-Auftakt ohne Sponsorenlogos: Wie es nun weitergeht und wie das Team nun doch Lamborghini-Werksunterstützung…
    www.motorsport-total.com

    Vollkommen wurscht. Kauf es doch eh. Da spielts keine Rolle, wann ich es kauf.

    Eben nicht.

    Ich denke mal, die Probleme beim Thema Vorbestellen brauche ich nicht zu erklären, ebenso wenig wie Rabattaktionen, Keystores oder Seiten wie Ebay Kleinanzeigen, wo man das Spiel günstiger gebraucht kaufen kann. Auch alles sehr kurz nach Release möglich.

    Und mein VWL Prof würde dir jetzt sowieso einen auf die Mütze geben bei dem Satz, dass der Zeitpunkt der Kaufs egal ist ^^


    Die ersten Wochen ist es doch sowieso wieder total verbuggt, das tue ich mir gar nicht erst an.

    Wenn ich es mir kaufen sollte, dass 2-3 Wochen nach Release bei einer der günstigeren Optionen.

    Aber auch nur unter der Bedingung, dass es tatsächlich einen ausreichenden Mehrwert zum Vorgänger bietet.


    Aber klar, kann jeder so handhaben wie er will.

    Dann brauchst du dich aber in Zukunft wirklich nicht mehr beschweren, dass die selben Bugs immer drin bleiben, Strecken nicht aktualisiert werden und was sonst noch so alles schiefläuft, also 50% des Threads zu F1 20221.

    Denn genau über solche Vorbestellungen wie deine bekommen die Verantwortlichen ja das Signal, dass die bisherige Leistung vollkommen ausreichend war und man nur minimalen Aufwand betreiben muss, um weiter die Spiele verkaufen zu können.

    Ist nicht böse gemeint, aber so ist es leider eben.

    Sehe es auch so wie ihr.

    Gutes Racing am Samstag, am Sonntag war es nach den Boxenstopps echt langweilig, die zweite Rennhälfte war sehr zäh.


    Positiv ist die Ausgeglichenheit der verschiedenen Fahrzeuge, im Sonntagsrennen waren alle Hersteller in den Top 7 vertreten.

    Etwas fraglich ist die BoP meiner Meinung nach trotzdem, z.B. beim BMW, der auf der Geraden mit mehr als 10 km/h Überschuss an der Konkurrenz vorbeifliegt. Und ob Ferrari mit Fraga auf Platz 2 am Sonntag richtig eingestuft ist? Mal schauen, was Cassidy mit dem Auto so macht, den haben die Experten auf jeden Fall höher eingeschätzt als den Brasilianer.

    Ob man Mercedes und Lambo nach dem Samstagsrennen unbedingt nochmal schwerer machen musste, obwohl man nach dem Qualifying bereits das Gewicht angepasst hatte, weiß ich noch nicht. Bortolotti war im Sonntagslauf auf jeden Fall auffällig ungefährlich und bei Mercedes ging auch nicht viel, da waren Audi, BMW und Ferrari schon eine Ecke besser, also genau umgekehrt wie am Samstag.


    Zudem muss sich die DTM mal fragen, wie sie ihren Rennkalender gestalten will.

    Die Auslandsrennen will man haben, das ist schön und gut, aber etwas Konstanz wäre hier sicherlich hilfreich.

    Habt ihr die Tribünen dieses Wochenende mal gesehen? Die Kameras haben so gut es geht vermieden, diese zu zeigen, denn dort saß fast niemand. Vielleicht ein paar Hundert Zuschauer, das war es dann aber auch. Dafür ist eine Strecke wie Assen nicht mehr im Kalender, wo letztes Jahr alles für DTM-Verhältnisse sehr gut gefüllt war. Und dann beschweren sich die Organisatoren, dass alles im Moment ach so schwer ist mit Corona und dem Krieg. Das mag zwar auch Einfluss haben, aber irgendwie machen die sich auch das Leben selber schwer.

    Auch in Italien hat man schon wieder den Standort gewechselt, nachdem man gerade erst Misano durch Monza ersetzt hat, fährt man nun in Imola.

    Ähnliches Spiel in Belgien, nachdem Zolder Spa abgelöst hat, wobei zuvor Spa Zolder ersetzte ( doofy ), kehrt man nun doch wieder nach Spa zurück.

    Da ist es ja fast schon ein Wunder, dass man in Österreich weiterhin in Spielberg fährt. Wobei, die Strecke hatte man auch 2019 erst aus dem Kalender gekickt, um sie dann 2020 doch wieder reinzunehmen.

    Wie will man die Tribünen einigermaßen voll bekommen, wenn man immer wieder hin- und herwechselt?

    Wie wir schon oft festgestellt haben, ist die DTM nun einmal eigentlich nur in Deutschland so wirklich bekannt. Im Ausland kann man sicherlich auch einige für den Sport begeistern, aber das braucht nun einmal Zeit. Und dort, wo man jahrelang gefahren ist und viele Fans hat (Niederlande), ist man nun nicht mehr.


    Zum Schluss nochmal etwas positives:

    Immerhin gab es mit der neuen Rennleistung (noch) keine DTM-typischen Schwachsinnsstrafen und sonstige komische Vorkommnisse.

    (Und auch keine Teamorder, das haben die bei Mercedes ja auch schon am ersten Rennwochenende geschafft, siehe 2016. Aber ob das wirklich so bleibt?)


    Insgesamt hat die DTM dieses Jahr eine wirklich tolle Basis. So viele Marken und Fahrer gab es in diesem Jahrtausend noch nicht in der Startaufstellung, endlich hat man auch mal wieder die von vielen herbeigesehnten "echten Typen" wie Nicki Thiim, der auch gleich für gute Unterhaltung in den Interviews und im Internet für Schlagzeilen sorgte (Stichwort Lambo und Aldi-Katalog).

    Es sind coole Strecken im Kalender, etwas mehr Konstanz wäre toll und ein oder zwei Rennwochenenden mehr würden auch nicht schaden, 8 ist etwas mager und Berger sagte selbst vor dem Wochenenden, dass er die DTM zwischen 8 und 12 Veranstaltungen sieht, wobei letzteres natürlich wieder sehr kostenintensiv wird.

    Es sieht aber zum ersten Mal seit Ewigkeiten endlich wieder gut aus für die Serie, die alleine in den letzten 10 Jahre alle paar Monate schon totgesagt wurde. Nun hat man all diese großen, fast schon unmöglichen Hürden überwunden. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Hersteller endlich so gut es geht raushalten und die Fans die neue DTM gut aufnehmen, die Zuschauerzahlen müssen sich nun endlich stabilisieren und mit der Zeit langsam wieder steigern.

    Warum bestellt man sowas vor? ||

    Genau deshalb wird sich nie was ändern...

    Und teurer ist es auch noch. :|

    Interessantes Rennen in Australien.

    Was sagt ihr jetzt im Nachhinein zu den Umbaumaßnahmen?

    Meiner Meinung nach hat es sich ausgezahlt, es gab für Melbourne ungewohnt viele Zweikämpfe und Überholmanöver.


    Leclerc war heute in einer eigenen Liga.

    Absolut verdienter Sieg, riesige Führung in der Meisterschaft. Wer will den Mann noch aufhalten?


    Im Gegensatz dazu war heute Sainz unterwegs, eine absolut unterirdische Leistung, da bin ich echt enttäuscht. Er selbst war über seinen Fehler natürlich auch mal so gar nicht erfreut, den Nummer 2-Status hat er jetzt wahrscheinlich teamintern sicher.


    Red Bull immerhin klare zweite Kraft, aber nicht ansatzweise so nah dran an Ferrari wie bisher und dazu auch wieder mit technischen Problemen. Verstappen klang in den Interviews ganz schön sauer.


    Mercedes und McLaren haben heute das Maximum geholt, für beide Teams bisher das beste Rennen des Jahres.


    Auch Alpine, Alfa Romeo und Alpha Tauri waren diese Woche wieder ganz ordentlich unterwegs.

    Über Albon und Williams in den Punkten habe ich mich sehr gefreut.

    Haas leider nicht in den Punkten dabei dieses Mal, hoffentlich sind die nächstes Rennen wieder weiter vorne.

    Und Aston Martin... einfach nur unterirdisch, beide Fahrer absolut nicht so unterwegs, wie sie es sein sollten und das Auto ist auch Mist.

    Auch die neue Strecke wird erstmal beweisen müssen, dass sie wirklich bessere Rennen liefert.

    Stimmt. ;)


    Der Charakter, den Melbourne für mich immer ausgezeichnet hat, war für mich einfach der Stop-and-go-Kurs. Es folgte praktisch immer eine mittellange Gerade auf jede Kurve, ähnlich wie in Imola (1995 - 2006). Das war aus meiner Sicht schon ziemlich prägend und ist nun verlorengegangen.

    Okay, in dem Punkt hast du recht, sehe ich ein.


    Ob die "Angst" (manche finden ja auch Gefallen daran) vor DRS-Bremsspielchen wirklich unbegründet ist, werden wir dann bestenfalls am Sonntag sehen. Ich persönlich möchte jedoch ersteinmal davor warnen, zu meinen, Bremsspiele würden unwahrscheinlicher bei nur zwei Messpunkten und vier DRS-Zonen, schließlich wird das DRS dadurch auch ungleich attraktiver.

    Schau dir einmal an, wo genau die beiden DRS-Messpunkte sind.


    Das Problem in Saudi Arabien war, dass es einen DRS-Messpunkt am Ende einer Geraden gab, auf der es auch bereits DRS gab. Nur dadurch kamen zwei Autos Seite an Seite auf den Messpunkt zu und es kam zum frühzeitigen Bremsen.


    Fahren die Autos im Gegensatz dazu sowieso hintereinander her, ergibt ein solches Bremsmanöver gar keinen Sinn.

    Und genau deshalb wird dieses Thema auch in Melbourne nicht stattfinden, denn der Messpunkt Nummer 1 ist auf einem Stück, wo Gas gegeben und überhaupt nicht gebremst wird und Messpunkt 2 ist kurz vor Rundenende an einer Stelle, wo es in den beiden Kurven davor keine Überholmöglichkeit gibt. Die Autos werden vor dem Messpunkt immer hintereinander und eben nicht nebeneinander fahren.


    Es gibt in Melbourne also keinen Stelle, an der überholt wird, die gleichzeitig einen DRS-Messpunkt hat.

    Noch einmal: In Saudi Arabien hatten wir eine DRS-Geraden, auf der überholt wurde und an deren Ende der nächste Messpunkt war. Das war das Problem.

    Und eine solche Kombination gibt es diese Woche nicht.


    Ich befürchte aber, dass der neue Kurs für eine mögliche Zeit nach dem DRS komplett verbrannt sein wird.

    Guter Punkt.

    Das sehe ich auch so. Besonders da ja praktisch alle Bremszonen durch den Umbau verschwunden oder zumindest stark beschnitten worden sind, könnte es an der Spitze auf ein echtes DRS-Rennen hinauslaufen. Überholmanöver ohne DRS dürften auf der neuen Strecke jedenfalls noch seltener sein als vor dem Umbau.


    Ich erwarte daher eine herbe Enttäuschung über die neue Strecke, die ihren Charakter damit aus meiner Sicht verloren hat. Schade um den alten Kurs.

    Ich sehe es fast genau umgekehrt.

    Der alte Kurs hat mir (im Bezug auf die Formel 1) quasi nichts gegeben, die Rennen waren zuletzt abseits der Boxenstoppstrategie immer uninteressant, da Überholen fast unmöglich ist.

    Quasi wie in Monaco, nur ohne die Vorteile von Monaco wie z.B. das Prestige, Glamour oder die enorme Herausforderung im Qualifying.

    Melbourne war für mich das Rennen, was wirklich am langweiligsten war. Wäre es nicht so oft der Saisonauftakt gewesen, hätte ich mir die letzten Rennen dort gespart.


    So viel Charakter hat die Strecke eigentlich auch nicht verloren.

    Die Stellen, die verändert wurden, haben den Kurs für mich nie ausgezeichnet und waren nichts besonderes.


    Und ja, es gibt 4 DRS-Zonen, aber nur 2 Messpunkte, von denen der erste an einer Stelle liegt, wo man nicht bremst und beim zweiten vor den letzten beiden Kurven wird man niemals nebeneinander sein wie zuletzt in Saudi Arabien, da diese Stelle überhaupt nicht zum Überholen oder Seite-an-Seite-fahren geeignet ist.

    Die Angst vor Bremsspielchen ist also unbegründet.


    Ich erhoffe mir durch die neue Variante bessere Möglichkeiten, sich auf der Strecke gegenseitig zu folgen und durch die vielen (aber auch nicht wirklichen langen) DRS-Geraden endlich mal regelmäßige Überholmanöver in Melbourne.


    Schlechter als bisher kann das Rennen sowieso nicht werden. ;)

    Hülkenberg wäre ein echter Glücksgriff, der könnte das vielleicht noch neben seiner F1-Ersatzfahrer-Rolle machen.

    Stimmt, zu Hülkenberg gab es 2021 auch schon Gerüchte.

    Generell wären ein paar deutsche Fahrer mehr noch ganz nett, das sind glaube ich gerade nur 8 von 29.

    Ich finde das Feld auch echt gut und freue mich wie schon lange nicht mehr auf das erste DTM Rennen des Jahres.


    Meiner Meinung nach wäre es perfekt gewesen, wenn Klien im McLaren und Toksport mit Aston Martin eingestiegen wären und wir im Gegensatz dazu 2 Mercedes weniger haben würden, aber so wirklich beschweren kann man sich bei all den Teams und Fahrern wirklich nicht.

    Mit Aston Martin wird es ja vielleicht nächstes Jahr dann was...

    6 Marken in der neuen Saison sind auch in Ordnung, immerhin schonmal eine mehr als letztes Jahr, und 29 statt 19 Autos ist eine sehr positive Entwicklung, leider zum Teil auch zu Lasten des GT Masters.


    Das Feld sieht insgesamt also quantitativ echt stark aus.

    Und auch qualitativ sind zwar nicht alle auf Weltklasse-Niveau, ein Dev Gore wird auch 2022 keine Bäume ausreißen und Alessio Deledda schon gar nicht, aber einige Highlights wie Rast, die van der Linde-Brüder, Eng, Wittmann, Bortolotti, Thiim, Engel und Vanthoor gibt es trotzdem.

    Das Feld hat in der Hinsicht im Vergleich zu 2021 deutlich zugelegt.


    Nur schade, dass es zum ersten Mal seit Ewigkeiten keinen Ex-Formel 1-Fahrer mehr gibt.

    Timo Glock war ein toller Typ und ein echtes Aushängeschild der DTM, dazu auch immer mal wieder mit guten Leistungen, er wird mir diese Saison fehlen, und Alex Albon hat letztes Jahr viele Fans auf die Serie aufmerksam gemacht.

    Auch der Fakt, dass DTM-Routiniers wie Rockenfeller nicht mehr fahren und dass das Spengler-Comeback nicht geklappt hat, ist wirklich schade.

    Mit Valentino Rossi ist es dieses Jahr auch nichts geworden, aber das könnte vielleicht noch in den nächsten Jahren klappen.


    Abgesehen von all den Fahrern und Teams ist mir der Kalender mit 8 Rennen zu kurz.

    Klar, ohne reine Herstellerengagements ist ein Rennkalender mit 10 und mehr Rennwochenenden kaum realistisch, ursprünglich waren für 2022 aber ja immerhin 9 Rennwocheneden geplant, was mir auch gereicht hätte. Der Wegfall von Assen ist etwas unverständlich, das Rennen wurde vor Ort gut aufgenommen, die Tribünen waren für aktuelle DTM-Verhältnisse gut gefüllt. Vielleicht stockt man hier 2023 wieder etwas auf.


    Insgesamt steht die DTM gerade aber ungewohnt gut da und es gibt viele Gründe, gespannt auf die Saison zu sein.

    Jetzt ist es offiziell: Nicki Thiim wird den zweiten T3 Lambo pilotieren.

    Das bedeutet leider auch, dass es keinen Aston Martin in der DTM 2022 geben wird.

    Das Starterfeld umfasst nun insgesamt 29 Autos, lediglich die beiden AF Corse-Fahrer müssen noch bekanntgegeben werden.


    Nicki Thiim: DTM-Debüt 2022 mit T3-Lamborghini fix
    Nicki Thiim tritt in die Fußstapfen seines Vaters und geht in der DTM an den Start. Spektakulärer Deal mit Lamborghini-Team T3 Motorsport offiziell.
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    Bisher war es ja eher so, dass Mercedes noch hätte "aufdrehen" können, das scheint jetzt nicht möglich oder es bringt halt nix.

    Das stimmt, vor einigen Jahren haben die noch bewusst Leistung zurückgehalten, das ist seit letzter Saison vorbei und dieses Jahr muss man sich richtig reinhängen.

    Dass keiner schimpft, ist auch klar. Zumindest nicht nach dem 1. Rennen

    Jo, solange kein Alonso in einem Mercedes-Kundenteam sitzt, sind die vor solchen Kommentaren wohl erst einmal sicher ^^