• Meine Kritik an den aktuellen Regeln hatte ich ja schon jüngst im Thread zum Monaco-Rennen kundgetan. Dass die derzeitigen Regeln in zahlreicher Hinsicht Murks sind, da wird es vermutlich keine zwei Meinungen geben.

    Überhaupt muss man sich fragen, wie es zur derzeitigen Situation kommen konnte:
    Da haben wir hochdekorierte Ingenieure angestellt, welche jahrelange Projektgruppen leiten, um ein optimales Regelwerk zu erstellen und dann haben wir sowas, wie dass man immernoch nicht überholen kann oder Regenrennen nicht mehr möglich sind. Da hat man sich - mit Verlaub - wohl deutlich mehr von u.a. Ross Brawn versprechen dürfen. Auch meine Hoffnung in Hinblick auf 2026 - hier war Pat Symmonds verantwortlich - ist nicht gerade hoch.

    Hier nochmal meine Forderungen aus dem Monaco-Thread:
    - Weg mit dem Ground-Effect; Regenrennen gehören zur Formel 1.
    - Grip-Level massiv reduzieren, zur Not wieder mit Rillenreifen.
    - Auto-Breite auf 1,80 Meter senken.
    - Hybrid- und Energierückgewinnungskrempel aus den Autos verbannen, um das Gewicht zu senken.

    Darüber hinaus möchte ich auch noch das Wiedererlauben des Nachtankens ins Spiel bringen. Ein derart langeweiliges Rennen wie in Moncao wäre mit Nachtanken ja niemals möglich gewesen. Überhaupt gibt es zahlreiche Situationen, in denen ein Nachtanken die Rennen massiv spannender gestalten könnte. Und der einzige Grund für das Verbot damals - Chrstijan Albers - ist ja längst nicht mehr in der Formel 1.

  • Alle Regeländerungen basieren irgendwie darauf, dass irgendjemand meint zu wissen, was die Fans wollen.

    Und das ist oft das Gegenteil…egal ob Autobreite, Flügel, Reifengrösse usw.

    Vermutlich ist es mittlerweile so, dass auch die Konstrukteure ihre Konstruktionen nicht mehr verstehen oder von ihren Simulationen fehlgeleitet werden.

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